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Ich bin ja wirklich kein Fan von Shawn Mendes, dafür wirkt seine Musik auf mich einfach zu Plastik. Trotzdem habe ich mir sein neues Video angesehen. Was natürlich an dem Thumbnail gelegen hat. Der Titel hat meine Vermutung dann bestätigt.

Das ist wirklich visuell ganz nett gemacht. Weil ich Lost in Translation (Trailer) ein paar Jahre nicht mehr gesehen habe, dachte ich anfangs sogar bei 2-3 Szenen, sie hätten den Sänger in den alten Film reingeschnitten. Aber nein, es ist alles neu gedreht. Und zwar mit so viel Liebe zum Detail Aufwand, daß ich gar nicht mehr richtig böse sein kann, daß sie einen meiner Lieblingsfilme als singulärinspireirte Bewegtbildtapete für einen schleimigen Popsong mißbrauchen.

Vielleicht schaue ich mir diese Mini-Doku von Casey Neistat über Mendes irgendwann doch noch an. Und nach mal Japan möchte ich sowieso lieber heute als morgen.

Die Cigaretten?

Ich habe mir gerade tatsächlich ein Lied angehört, von vorne bis hinten, und sogar die meiste Laufzeit dem Video zugeguckt, das Moritz von Uslar auf Facebook gepostet hat. (Okay, es sind nur 2 Minuten und 46 Sekunden, aber immerhin.)

Wer ist diese Band, die nur zwei Videos auf YouTube, nur drei Songs auf Apple Music, aber mehr als 200 Photos auf Instagram hat? (Die anderen beiden Lieder gehen übrigens nur so.)

List of Demands (Reparations)

Ich mochte The Kills eigentlich immer ganz gerne. Könnte sich mit dem Video zur neuen Single allerdings ändern. Hier, vor zwei Tagen erschienen:

Bestimmt aller Ehren wert. Mosshart und Hince covern den fast zehn Jahre alten Song von Saul Williams wahrscheinlich nur mit den besten Absichten. Doof nur, daß das Original soviel geiler ist.

Immerhin hat Williams das Ding selbst bei Facebook geteilt. Er scheint also wenigstens fein damit zu sein.

Mach mal die Musik heller.

Ich habe die besten interessantesten Videos aus den laut Testspiel 100 Songs des Jahres rausgesucht, damit Ihr Euch das nicht alles ansehen müßt.

Warum heißt es eigentlich „in Wort und Bild“, aber „in Bild und Ton“?

Ein Glyphosatz heiße Ohren, während ich erst einmal das Gesamtwerk von Brockhampton checke.

Wobei offensichtliche Nobrainer von Portugal über St. Vincent bis Kendrick hier nicht stattfinden.

Ach ja, die letzten beiden Videos stammen gar nicht von der Testspiel-Liste.

Ende 2018 entscheiden wir einfach nach best Preview Thumbnail.

Auf den Kopf

Meine Fingernägel wachsen sehr gleichmäßig. Die Ringfinger an beiden Händen ein klein wenig schneller als der Rest, aber das ist nicht der Rede wert. Es reicht vollkommen, wenn ich mir jedes zweite Wochenende alle zehn Nägel auf einmal stutze. Nach einer Dusche, dann sind sie weicher. Danach ist wieder für etwa 14 Tage Ruhe.

Die Fußnägel hingegen wachsen sehr unregelmäßig, geradezu durcheinander. Sie scheinen keinerlei Gesetzmäßigkeit zu gehorchen. Weder sind die Nägel beispielsweise des rechten Fußes wachstumsfreudiger als des linken, noch läßt sich verstetigt ein stärkeres Wachstum den Nägeln eines bestimmten Zehs – ob groß oder – klein zuordnen.

Der Eindruck kann natürlich daher kommen, daß ich als Computerrastaturarbeiter meine Finger sozusagen mindestens von 9to5 ständig im Blick habe, während mir als überzeugtem Schuhträger der Anblick meiner Barfüße von morgens bis abends verborgen bleibt. Da sitze ich also nach dem Zähneputzen auf dem Badewannenrand, ziehe mir die Socken aus und lasse mich quasi am Ende eines jeden Tages davon überraschen, welcher meiner Zehennägel denn heute am meisten gewachsen ist.

Früher habe ich versucht, wenn mir auch nur einer der Nägel zu lang erschien, trotzdem alle zu trimmen – eben den einen mehr, den anderen weniger. In der vagen Hoffnung, sie damit irgendwie zu einem konstanteren Wachstum erziehen zu können. War natürlich Quatsch. Jetzt nagelknipse ich sie mir eben einzeln bei Bedarf.