*kann es nicht mehr hören*

Es Musikern unmöglich zu machen, vom Verkauf ihrer Tonträger zu leben, ist ein guter Anfang gewesen. Doch sollten wir bei der Vermeidung dieses Vinyl- und Plastikmülls nicht Halt machen. Es ist an der Zeit, den ökologischen Wahnsinn des ständigen Tourens an den Pranger stellen, um immer neuen Bands und Solokünstlern die finanzielle Grundlage endgültig zu entziehen. Konzerte auf allen fünf Kontinenten gehören verboten. Ab jetzt nur noch nachhaltiger Musikkonsum aus der Region.

Wirtschaftsteil

Daß Sharing Economy und Gig Jobs Euphemismen für Ausbeutung sind, ist mittlerweile immer mehr Menschen klargeworden. Der gute Alexis Madrigal bringt es im Atlantic allerdings mal wieder besonders fein auf den Punkt: What All Those Uber-for-X Companies Did to the World.

An unkind summary, then, of the past half decade of the consumer internet: Venture capitalists have subsidized the creation of platforms for low-paying work that deliver on-demand servant services to rich people, while subjecting all parties to increased surveillance.

Jemandem im Intro eines nirgendwo anders als in der Elbphilharmonie geführten Interviews zu bescheinigen, sie würde „den Elfenbeinturm der Wissenschaft immer wieder gerne verlassen“, das ist schon gehässig Nicht wahr, Manager Magazin?

Viele fühlen sich erst „überfremdet“, seit Fatma und Ali nicht mehr als Putzfrau und Müllmann arbeiten, sondern Lehrer werden oder in die Chefetagen schielen.

In der taz erfährt man von Ferda Ataman, wie Integration und Karriere zusammenhängen.

Könnte die Generation Z bitte aufhören, wirklich so zu ticken?

Dieses verkackte Allerweltszitat „Es müsste immer Musik da sein bei allem, was Du machst…“ aus ‚Absolute Giganten‘ findet sich ja gerne in den Bio-Texten von Online-Profilen. Und was steht gleich dahinter: „Serienjunkie“.

Das möchte ich ja gerne mal hören und sehen; wie jemand, der nonstop bei Netflix Abend für Abend Staffeln wegbingt, während er eigentlich auf dem first Screen Smartphone immer wieder zwischen Instagram, Twitter, Facebook und Tinder hin- und herwechselt, noch irgendwelche im Hintergrund laufende Spotify-Playlists erträgt.