Rhymatismus

Eigentlich gibt es ja nur eine 500 im Biz. Aber „scheiß drauf, laß ma‘ McDonald’s chillen.“

Lila. Ich red' von Lila. Coup

Viel interessanter finde ich die bettelnden Versalien von „JETZT IM HANDEL“ auf diesem 18/1 am Kölner Rheinauhafen. Als ob irgendjemand nach dem offiziellen Datum der Albumsveröffentlichung in den örtlichen Plattenladen pilgert, um den physischen Tonträger käuflich zu erwerben. „Der Holland Job“ ist allerdings auch auf den üblichen Streaming-Portalen in Disc 1 und Disc 2 (Intrumentals) unterteilt.

Im SpOn-Artikel über die beiden Kollaborateure geht es eher um die Sprache von Xatar und Haftbefehl als daß es eine Plattenrezension wäre. Ich finde es ja ganz unterhaltsam. Das halbstündige Video (Teile 1, 2, 3) dazu – naja.

Da finde ich die neue Generation von Hingerotztnasen schon spaßiger.

Über deren Internetslang ist sich ja auch bereits mehr 1mal ausgelassen worden. Underground ist das auch nicht mehr.

Das Ding ist natürlich: Damit ist die Sache wohl schon durch. Was kann nach dem Mainstream denn noch kommen?

140 Zeichen und 16 Bars – 1 kluker Text von Twitter und Rap her

Aus irgendeinem Grund heißen die Alben da allerdings Mixtapes und man muß sie sich noch umständlich aus Web runterladen und manuell zu iTunes importieren. Auf AppleMusic findet man die nämlich nicht.

folklich Rapmusik

Neue Musik // Kimya Dawson und Aesop Rock sind zusammen The Uncluded. Das Album Hokey Fright ist seit mittlerweile über einem Monat draußen, aber erst das jetzt erschienene Video zur Single hat mich dazu gebracht, das Ding auch zu kaufen. (via)

Also noch die beiden etwas klassischeren Musikclips rausgesucht. Bestes Lied der Platte ist leider nicht dabei, aber mehr als gut sind sie alle. Heavy rotation, Kaufbefehl etc.

Ergänzung // Diese interaktive HipHop-Tour durch Brooklyn der New York Times habe ich leider immer noch nicht komplett gelesen. Shame on me, dieses Aufdielangebankschieben passiert mir viel zu oft mit Content, der nicht aktuell genug ist, um morgen schon wieder vergessen zu werden.

Jay-Z again

Mal wieder hat es den Rapper erwischt, besser: ist ihm diese Ehre zuteil geworden. Nach dem Grey Album von DJ Danger Mouse (Gnarls Barkley et al.), in dem Jay-Zs Black Album mit dem White Album der Beatles vermixt worden ist.

jaydiohead_cover1
Nun also Jaydiohead, ein Mashup-Album, das Hits der englischen (wie es so schön heißt) Ausnahme-Rockband Radiohead und dem besonders in den USofA ebenfalls erfolgreichen Rapperfreund der allgegenwärtigen Beyoncé zusammenbringt. Unter dem Namen Minty Fresh Beats stellt ein junger New Yorker, der gerade einmal 22jährige Max Tannone, die zehn Songs plus Cover gratis zum Download auf jaydiohead.com/ bereit. Und auch wenn ich nicht alle Mixes für gelungen halte, ist die Aktion in meinen Augen trotzdem gelungen. Er hat sich mit solider Arbeit und einer guten Idee ins Gespräch gebracht. Ich hoffe, der Mann bekommt für diese Aktion keinen Ärger.

Nachtrag // Die beiden YouTube-Videos sind mittlerweile natürlich gesperrt bzw. „not available in your country.

Am Ende noch zwei Videobeispiele, wie man es nicht machen sollte. Schon seltsam, daß die offiziellen Kolaborationen von Jay-Z meiner Meinung nach so in die Hose gehen.