Wieder kein Kommentar

Horizont berichtet über die Allensbach-Studie zu „Relevanz und Glaubwürdigkeit der Medien“. Darin heißt es zum Kommentarwesen:

Nicht einmal jeder Fünfte legt großen oder sehr großen Wert darauf online seine Meinung kundzutun. (…) Demnach empfinden 43 Prozent der Befragten die Kommentare im Netz als überwiegend aggressiv, 28 Prozent als unqualifiziert. Debatten werden also jenen überlassen, die sich ohnehin wenig bis gar nicht um Streitkultur scheren. (…) Lediglich vier Prozent der Bundesbürger empfinden Netzdebatten als sachlich und höflich.

Hauptsache mitreden können

Über eine ganz andere Form der Kommentarproblematik macht Thomas sich Gedanken.

Wäre es nicht toll, eine standardisierte Schnittstelle, die jede Blogplattform integrieren kann, zu haben, mit der dann Feedreader eine native Kommentarfunktion zur Verfügung stellen können?

Ich habe zwar wahrscheinlich noch weit weniger Ahnung als er davon, aber das wäre in der Tat ein Argument, mich mehr zum Readerlesen zu verleiten. Obwohl das Direktkommentieren dann technisch wohl auch via Instapaper möglich wäre.

Grunzgesetz

In Marokko ist der Islam Staatsreligion, 99 % der Bevölkerung sind Muslime. Wieso heißt es eigentlich in der dritten oder vierten Strophe des bekannten Kinderlieds, wenn die »Tante aus Marokko« kommt, dann wird zu ihrem Besuch ein Schwein geschlachtet?

Aber wenn ich jetzt vorschlage, daß Schweinchen durch ein Lämmchen zu ersetzen, dann beschweren sich die Vegetarier, denen das Lied zuvor am Arsch Hinterschinken vorbeigegangen ist, oder?