For Successful Advertising

The Drum mit einem Feature über die Marke Diesel und die Werbephilosophie ihres Gründers. Er sagt dabei viel Richtiges wie:

“You could really push push push with brand brand brand and product product product but that was never where I wanted to go. If you receive all this push, [the customer] becomes a victim. I wanted them to know they had intelligence and they can be free to think about what they like and prefer,” Rosso recalls.

Ich selbst habe in den 90ern mal eine Sonnenbrille dieser Marke besessen, ansonsten da aber die Finger von gelassen. Ich glaube, weil zu viele dieses Irokesenshirt hatten. Dabei hat mir die Werbung selbst meist sehr gefallen. Sie ist vielleicht mit ein Grund, wieso ich in dieser Branche gelandet bin. Aber nicht die Erklärung dafür, weshalb ich seit beinahe 15 Jahren ausschließlich Diesel-Jeans trage.

don’t be smart

Man kann speziell die Auflösung der neuen Marlboro-Kampagne „No more maybe“ (Bilder von hier und da) sicher kritisieren. Und das ist auch schon getan worden. Aktuell macht eine ganze Reihe von mehr oder weniger gelungenen Adbusting-Remixen die Runde. Ge-Lungen, haha, verstehste?

Was meines Erachtens allerdings noch keine Erwähnung gefunden hat, ist der total schwache Abklatsch, den Marlboro – bzw. die ausführende Agentur Leo Burnett – im Hinblick auf die letztes Jahr überaus erfolgreiche ebenso kontroverse Diesel-Werbung „Be stupid“ hingelegt hat. Kategorie klassischer Weichspüler. Maybe not enough balls, Philip Morris?

Update 10.10.2013 // Das Landratsamt München hat ein Werbeverbot über die Maybe-Kampagne verhängt. Das ist denn doch etwas albern.

Update-Update 01.12.2015 // Das Verbot ist jetzt doch wieder aufgehoben.