Wieder kein Kommentar

Horizont berichtet über die Allensbach-Studie zu „Relevanz und Glaubwürdigkeit der Medien“. Darin heißt es zum Kommentarwesen:

Nicht einmal jeder Fünfte legt großen oder sehr großen Wert darauf online seine Meinung kundzutun. (…) Demnach empfinden 43 Prozent der Befragten die Kommentare im Netz als überwiegend aggressiv, 28 Prozent als unqualifiziert. Debatten werden also jenen überlassen, die sich ohnehin wenig bis gar nicht um Streitkultur scheren. (…) Lediglich vier Prozent der Bundesbürger empfinden Netzdebatten als sachlich und höflich.

Hauptsache mitreden können

Über eine ganz andere Form der Kommentarproblematik macht Thomas sich Gedanken.

Wäre es nicht toll, eine standardisierte Schnittstelle, die jede Blogplattform integrieren kann, zu haben, mit der dann Feedreader eine native Kommentarfunktion zur Verfügung stellen können?

Ich habe zwar wahrscheinlich noch weit weniger Ahnung als er davon, aber das wäre in der Tat ein Argument, mich mehr zum Readerlesen zu verleiten. Obwohl das Direktkommentieren dann technisch wohl auch via Instapaper möglich wäre.

innovativ ist anders

Der Spruch unten mag ja ganz witzig sein, aber solange solche „Ideen“ wie wild retweetet werden, habe ich keinen Zweifel an der noch sehr lange währenden Leitmedialität des Fernsehens. Und das liegt nicht daran, daß öffentlich-rechtlicher Rundfunk oder Privatsender so ein unfassbar tolles Programm hinlegen würden. Sondern daran, daß sich die (dt.) Webszene lieber an televisionären Altmedien abarbeitet (wahlweise in Form von Satire oder Rant), statt mal was eigenes auf die Tischbeine zu stellen.
Nee, bleib mal am Schreibtisch sitzen, Blogosphäre, ich mach schon auf. Oh, die re:publica XI steht vor der Tür.

Das Format wäre bestimmt einen Deutschen Webvideopreis wert. Bei Knüwer immerhin ein wenig Abwechslung, sieht der Mann doch in der Regel seine Aufgabe einzig darin, Zeitungsverlagen zu erzählen, was sie alles falschmachen.
Natürlich völlig unabhängig davon hier zwei längere Absätze aus Emile Zolas Auftaktroman zu seinem zwanzigbändigen Rougon-Macquart-Zyklus. Das erste Buch spielt in den gesellschaftlichen und politischen Wirren des Übergangs zur Zweiten Republik und ist mir vor ein paar Tagen mal wieder in die Hände gefallen. Es heißt Das Glück der Familie Rougon.

Jede Partei hat ihre komischen und ihre schlechten Kerle. Antoine Macquart, von Neid und Hass verzehrt, von Rachegedanken gegen die gesamte menschlische Gesellschaft erfüllt, begrüßte die Republik wie eine glückliche Ära, in der es ihm erlaubt sein würde, seine Taschen aus dem Geldkasten des Nachbarn zu füllen und sogar den Nachbarn zu erwürgen, wenn dieser damit nicht einverstanden sein sollte. Sein Kaffeehausleben, die vielen Zeitungsartikel, die er gelesen, ohne sie zu verstehen, hatten einen fürchterlichen Schwätzer aus ihm gemacht, der die sonderbarsten politischen Ansichten der Welt zutage förderte. Man muß einmal in irgendeiner kleinen Schenke in der Provinz gehört haben, wie einer dieser Mißgünstigen, die schlecht verdauen, was sie lesen, hochtrabend daherredet, um eine Vorstellung davon zu gewinnen, zu welchem Grad böswilliger Dummheit Macquart gelangt war. Da er viel schwatzte, gedient hatte und selbstverständlich als ein schneidiger Mann galt, umringten ihn einfältige Leute und hörten ihm zu. Zwar war er kein Parteioberhaupt, doch hatte er eine kleine Gruppe von Arbeitern um sich zu sammeln gewußt, die seine neidische Wut für ehrlich überzeugte Entrüstung hielten.

Seit den Februartagen glaubte er, ganz Plassans stehe ihm zu, und die höhnische Art, mit der er, wenn er durch die Straßen ging, die kleinen Geschäftsleute betrachtete, die erschrocken auf der Schwelle ihres Ladens standen, besagte unmißverständlich: Unsere Zeit ist jetzt gekommen, meine Schäfchen, und wir werden Euch fein tanzen lassen! Er war unglaublich frech geworden und spielte seine Rolle als Eroberer und Despot so gut, daß er nicht mehr bezahlte, was er im Café verzehrte, und daß der Besitzer, ein Schwachkopf, der bei seinem Augenrollen das Zittern bekam, niemals wagte, ihm eine Rechnung vorzulegen. Wie viele Täßchen Kaffee er zu jener Zeit trank, ließ sich gar nicht mehr berechnen. Manchmal lud er Freunde ein und schrie stundenlang, daß das Volk verhungere und daß die Reichen mit ihm teilen müßten. Er selber aber würde den Armen nicht einen Sou geschenkt haben.


Geh‘ danken.

Damals ist meine erste Reaktion gewesen, impulsiv in Richtung „So fängt es immer an.“ kommentieren zu wollen. Habe ich Besonnyboy dann doch nicht gemacht. Ich würde sowas ja auch abgreifen, keine Frage; nur erwähnen sollte man es eben. Schön, wenn das auf so charmante Art wie bei den beiden Damen vonstatten geht. Nur sollte man eben nicht glauben, daß danach alles beim Alten bleibt.

Der Anlaß für diesen Post hier und jetzt (also mindestens einen Tag zu spät): Der manchmal zur Skandalisierung neigende Herr Richel hat doch tatsächlich in einem durch und durch kommerziellen Bloggespinst Werbung entdeckt. Die hier absichtlich nicht verlinkten Beauty- und Fashionblogs von glam.de/ erwähnen einen die Berlin Fashion Week sponsornden Wasserfabrikanten mehr als mehrfach, ohne explizit darauf zu verweisen. Das Getränk findet in all den Posts noch nicht einmal eine lobende, sondern einfach nur überhaupt eine Erwähnung. Also Schleichwerbung im eigentlichen Sinne, vergleichbar mit in Filmen vorkommenden Bierflaschen eines bestimmten Brauereikonzerns oder dem nigelnagelneuesten Modell einer einer gehobenen Automobilmarke als Dienstwagen eines Tatort-Kommissars. Das ist einerseits übertrieben, andererseits unkorrekt, aber nicht wirklich exorbitanter Aufregung wert. Doch immerhin ist es Anstoß für eine Diskussion via Twitter gewesen, in meiner Timeline vor allem zwischen diesen drei Personalien.

  1. Sebastian
    sebaso @mathiasrichel @mymartina aber müssen fashionblogs nicht eh die kennzeichnung „dauerwerbesendung“ tragen?
  2. Lisa Rank
    kumullus @sebaso Müssen sie nicht, wenn sie es ordentlich kennzeichnen und eine eigene Meinung samt Haltung dahintersteht. Ein Geschmack.
  3. Sebastian
    sebaso @kumullus also müssen sie es doch. :D
  4. Lisa Rank
    kumullus @sebaso Nein. Sachen aus einem Geschmack oder einer Leidenschaft heraus zu empfehlen ist etwas anderes als vereinbarte, bezahlte Werbung.
  5. Sebastian
    sebaso @kumullus sachen zu empfehlen um zeugs kostenlos zu bekommen (egal ob sachen oder einladungen) bleibt doch dauerwerbesendung, oder?
  6. Lisa Rank
    kumullus @sebaso Du wirst es kaum glauben, aber es gibt nicht allzu wenig Menschen da draußen, die empfehlen der Empfehlung wegen & nicht aus Gier.
  7. Sebastian
    sebaso @kumullus ich würde es nicht Gier nennen. Eher normales Geschäftsmodell. Nicht anstößig, solange man es kennzeichnet.
  8. Lisa Rank
    kumullus @sebaso Richtig. Nicht so wie unglaublich viele Print-Journalisten die diverse Vorteile annehmen, aber so tun, als wären sie achso seriös.
  9. Nilz Bokelberg
    Nilzenburger @sebaso aber wieso verdient der blogger daran etwas zu empfehlen, weil er es empfehlen möchte? und jetzt komm mir nicht mit klicks…! :)
  10. Lisa Rank
    kumullus @Nilzenburger @sebaso Wir bei den @sneakergirls empfehlen z.B. auch einfach nur, weil wir Dinge gut finden & der Welt erzählen wollen.
  11. Nilz Bokelberg
    Nilzenburger @kumullus ich weiss, hab ich auf dem weltfrieden auch schon gemacht. macht jeder! andauernd! aber @sebaso vermutet überall vorteile..:)
  12. Lisa Rank
    kumullus @Nilzenburger Ich glaube, @sebaso glaubt manchmal, er sei der Einzige, der noch aus Überzeugung schreibt. Schade, das.
  13. Sebastian
    sebaso @Nilzenburger @kumullus ich Rede von fashionblogs, deren Hauptzweck Produktempfehlungen sind (was ich nicht falsch finde)
  14. Nilz Bokelberg
    Nilzenburger @kumullus nein, das glaube ich nicht. der weiß ja auch, warum wir schreiben. aber @sebaso denkt halt manchmal noch öffentlich-rechtlich :)
  15. Lisa Rank
    kumullus @sebaso Deren Hauptzweck ist manchmal aber auch einfach nur Inspiration & das Besprechen von Mode, einer Kultur. Kaum zu glauben, oder?
  16. Sebastian
    sebaso @kumullus das ist doch auch völlig ok. (und bei Euch geh ich auch davon aus, dass ihr das kennzeichnet, wenn’s mal anders wäre) :)
  17. Lisa Rank
  18. Nilz Bokelberg
    Nilzenburger @sebaso das ist aber alberne haarspalterei: wo ist mode kunst und wo gebrauchsgegenstand? und was darf man empfehlen und was nicht?
  19. Sebastian
    sebaso @kumullus hab nie behauptet, dass die besser wären. Finde nur „product placement in nem fashion blog“ Überraschung lustig.
  20. Lisa Rank
    kumullus @Nilzenburger Es geht nicht um Kunst vs. Gebrauchsgegenstand sondern um Kultur, die eben interpretiert wird. Kommerziell & inhaltlich.
  21. Sebastian
    sebaso @kumullus was kommt als nächste Enthüllung?“bei derWM geht es gar nicht um Sport,die verdienen ja Geld mit Werbung & Übertragungslizenzen!“?
  22. Nilz Bokelberg
    Nilzenburger @sebaso ? was sie ja nicht könnten, wenn im zentrum nicht auch der sport stünde? oder meinst du die würden quoten mit „frisbee-wm“ machen?
  23. Lisa Rank
    kumullus @sebaso Die Interpretation von Kultur lässt aber nun einmal nicht nur kommerzielle Gedanken zu. Es mag Menschen geben, die meinen das.
  24. Sebastian
    sebaso @Nilzenburger man darf alles empfehlen, man sollte es halt nur kenntlich machen, wenn die Empfehlung durch außen motiviert ist.
  25. Nilz Bokelberg
    Nilzenburger @sebaso anders: wenn jemand sagt „hier, zeig das, ich geb dir dafür xy“, dann ja: kenntlich machen. wenn ich selber was entdecke, dann nö.

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Die strikte Trennung von bloß privaten auf der einen und rein kommerziellen Angeboten auf der anderen Seite zeichnet kein realistisches Bild der Bloglandschaft. Und es wird eher komplizierter als gegenüberstellend einfacher; die Grenzen werden noch mehr verschwimmen. Ich habe sicher schon öfter in Beiträgen zum Beispiel ein Konzert erwähnt, ohne dabei zu betonen, daß ich beziehungsweise umsonst reingekommen bin. Und bestimmt habe ich statt Einwegwindel mal Pampers oder statt Papiertaschentuch eben Tempo geschrieben.
Obwohl ich theoretisch geneigt bin, @sebaso im Grunde genommen recht zu geben, sehe ich doch ein, wie schwierig das in der Praxis durchzuhalten ist. Und diese Haltung darf auf gar keinen Fall zulasten der im Grunde meistens positiven Kommunikationsstimmung im Netz gehen. Denn von einigen Shitstorms abgesehen, ist es eine gute Sache, daß Netzschreiber in der Regel Sachen verbreiten, die Ihnen gefallen und selten meinen, aus Credibilitygründen auch ab und zu etwas kritisieren zu müssen. Nicht immer ist es so einfach, zwischen einem sympathisch euphorisierten (wie etwa dem sneakergirlsblog.de/) und den vielen sich in der Hoffnung auf Werbepartner einfach nur anbiedernden Hurrablogs unterscheiden zu können.
(Kind of disclaimer: Ich bin jedenfalls froh, daß mein Unteranderem-Arbeitgeber das besser als glam.de/ geregelt hat.)

Den Trailer da oben finde ich interessant, ich bin gespannt auf den Film und das schreibe ich hier gratis. Verrate dafür aber, wo ich’s herhab. Warum nerdcore.de/ im Gegensatz zu etwa sexdrugsblognroll.de/ oder amypink.com/ darauf verzichtet, seine Zugehörigkeit zum Glam Publishers Network prominent auf der Startseite zu platzieren und die Erwähnung dieser Connection lieber ins Impressum verbannt, kann ich mir ungefähr ausmalen. Mit sehr bunten Stiften.

Nachtrag // Mathias Richel faßt die Verfehlungen des betreffenden Lifestyle-Blogs kurz und knapp zusammen. (Falls aus meinem wirren Geschreibsel mal wieder niemand schlau wird.) Und der boschblog.de/ sieht den Vorfall unter Einsatz des Sloganizers von der humorigen Webseite.

Ohren/Rohr

Ist zwar schon eine halbe Netzewigkeit her, aber ich habe mich gerade an den von @kcpr getwitterten Hinweis auf diesen Artikel beim businessinsider.com/ erinnert. Die beiden Kernaussagen hier kurz zitiert:

„Content is King“ — no longer. Today, the world has changed. „Curation Is King.“
„Andy Warhol was wrong. We’re not going to be famous for 15 minutes. We’re each going to be famous for 15 People.“

Fünfzehn Freunde, die mich (mehr oder weniger) gut leiden konnten, hatte ich auch schon, bevor ich im Internet unterwegs gewesen bin. Das Wort „berühmt“ scheint mir in diesem Zusammenhang unpassend, vielleicht ist schon der Spruch, das Versprechen des Pop-Artisten schief gewählt gewesen. Noch wahrscheinlicher ist allerdings, daß er/es nur wirklich Sinn macht, wenn man ihn/es nicht als Alleinvertretungsanspruch versteht.
Die etablierten Massenmedien bröckeln ein wenig, sicher. Aber Blogs, Tweets, etc. werden immer nur eine Ergänzung sein, die großen Publikationen werden auf absehbare Zeit nicht zu ersetzen sein. Die Klage, daß sich die Netzpublizisten neuerer Prägung zuwenig untereinander verlinken und die meisten doch nur auf Spiegel Online & Konsorten verweisen, sich an FAZ.net abarbeiten, dieses Wehgeschrei ist symptomatisch. Wie oft und regelmäßig auch die Diagnose Selbstbezogenheit (Blogger bloggen über’s Bloggen.) gestellt wird, eine gesunde Reichweite folgt daraus nicht automatisch. Die wenigsten bekommen ein Stück vom Kuchen ab.

Man möchte einwerfwenden: Für den einzelnen Contentproduzenten ist das gut so. Weil es theoretisch Unabhängigkeit fördert. Wenn die Leute aufgrund selbstverschuldeter Klickzahlenhörigkeit nicht trotzdem lauter Gefälligkeiten posten würden. Man möchte auch in seinem virtuellen Freundeskreis beliebt sein.
Was aber ist mit dem großen Ganzen? Selbst der eifrigste Blogger liest mehr als er schreibt. Warum das oben zitierte Postulat höchstens seine tendenzielle Richtigkeit hat, läßt sich gerade an Fußballübertragungen ablesen. Selbst jemand, den der Sport nicht interessiert, schaut sich die Spiele an, aus dem einfachen Grund, weil alle es tun. Früher hat man ja oft nur deshalb ferngesehen, um am nächsten Tag ein Gesprächsthema in der Büroküche zu haben. Und auch heute würde wahrscheinlich so manch einer den sonntäglichen Tatort gar nicht einschalten, wenn nicht die Möglichkeit bestünde, zugleich via Twitter über das zu kommunizieren, was da über den Bildschirm flimmert.

Relevance is king. Reception is king.

Was für einen selbst relevant ist, das bestimmt – zum Glück! – jeder einzelne. Aber was in einer Gesellschaft als relevant wahrgenommen wird, läßt sich doch in der Regel an Mehrheitsdiskursen festmachen. Es ist damit nicht gesagt, daß etwa Springerpresse und RTL bis in alle Ewigkeiten die vorherrschenden Meinungsbildungsverkörperungen bleiben müssen. Aber so wie es seit Warhol neben zahlreichen OneHitWondern und im Viertelstundentakt verglühenden Starschnüppchen auch echte Berühmtheiten gegeben hat, so werden sich auch im Internet Leitmedien herausbilden, es gibt sie ja schon. Es liegt in der Kultur der Sache, daß der eine mehr Follower und Reader hat als der andere, ansonsten wäre eine themen- bis allesübergreifende Verständigung untereinander kaum möglich. Ein Babel.

Mich interessiert allerdings in den seltensten Fällen, warum jemand anderes etwas ins Internet schreibt und was er mir damit sagen will. Wichtig ist für mich, was bei mir ankommt. Wieso es mich angeht.

Ich bin am Freitag bei Spex Live gewesen. Morgen geht es zur Verleihung des Grimme Online Awards. Und ich danke dem Schauspielhaus Köln, daß es Gob Squads Revolution Now! auf den ebenfalls fußballfreien Donnerstag gelegt hat. Freitag in der Früh dann per Zug nach Hamburg zum Bauer Agency Cup.

In the Mood for Blogs

Am heutigen Towel Day so gedacht, eigentlich kennst Du kaum kleine Blogs. Aber es muß ja nicht immer independent sein – also im Sinne von „indie“, „Unabhängigkeit“ ist ja der Vorteil der meisten Blogs. Oder sollte es zumindest sein.

oslog.tv/ von Lukas Heinser und Stefan Niggemeier schafft es, sogar mich zumindest ansatzweise in diesem Jahr für den Eurovision Song Contest Grand Prix zu interessieren, so daß ich am Samstag nach dieser Lesung (siehe Sidebar-Banner) vielleicht nicht sofort und schreiend das weite suche. Auch wenn ich, um mir den Quatsch anschauen zu können, eine Menge Alkohol werde in mich schüttten müssen. Es gibt Schlimmeres.
Die Veranstaltung bringt mich wenigstens auch gleich zu Blogtip 2 – benefitz.de/, der Taubenvergrämer vereint Manie und Meisterschaft ausgerechnet mit Witzigkeit.
Dazu noch Leute, die da auch hinkommengehen.

Und sonst so? Neben Seiten wie Spreeblick, Wirres oder Stylespion, die man hier wohl nicht verlinken muß, bleibt noch jede Menge Trash übrig, mal mit weniger, mal mit mehr Anspruch.

Ach ja, was Interessantes zu gucken gibt es immer auf den einschlägig künstlichen thejunction.de/ und rebelart.net/. Wisst Ihr wohl. Und (nicht nur) als Ex-Filmfreak mag ich pro2koll.de/. Ansonsten einfach mal in die Sidebar klicken, wird sowieso viel zu selten gemacht, nehme ich mich nicht von aus.

Zum Schluß noch ein Tip aus meiner Professionsecke (ich trenne im Reader natürlich nicht zwischen beruflichen und privaten Abos): Das private Blog von Werbetexter Stefan Zschaler, „nebenher“ Geschäftsführer der Hamburger Agentur Leagas Delaney.

Woher die Aktion „Ein Herz für Blogs“ kommt, wisst Ihr wahrscheinlich bis hoffentlich. Die Wiederaufnahmequelle empfehle ich hiermit ebenfalls uneingeschränkt. Und Weltfrieden.