Batsch!

Max Sprick fragt sich, was dieser Bachelor-Hype soll. Und wieso gerade Frauen das gucken. Er sucht also bei den „Mädels“ in seiner Timeline nach Antworten und bekommt u.a. das hier zu hören.

„Deswegen fühle ich mich auch nicht schlecht, wenn manche meinen es wäre frauenverachtend – wäre es bei der Bachelorette dann männerverachtend?“ sagt Alena. Stattdessen wolle sie sich mit ihren Mädels lieber einen coolen Abend machen.

Liest man ziemlich häufig und erscheint auch auf den ersten Blick als eine entwaffnend einfache Erklärung. Nach kurzem Nachdenken entpuppt sich diese Denke allerdings als Fehlschluß. Denn es geht dabei ja nicht um den/die Protagonisten/in, auch nicht um die Kandidaten/innen – wichtig sind hier die Zuschauer. Und sind eben bei beiden Formaten, überwiegend Zuschauerinnen.

Und für die ändert sich auch unter umgekehrten Geschlechtervorzeichen sowie mit noch soviel (behaupteter) ironischer Distanz nicht das allzu altbekannte Grundprinzip „heterosexueller Traumprinz/Traumprinzessin“.

Cooler Abend, cooles Life.