Ausgebremst

Ich bringe Fritz nicht zur Schule. Er hat nur zufällig morgens denselben Weg wie ich zur Arbeit.

Letzte Woche überquerten wir gerade zusammen das Eierplätzchen, als ein Autofahrer zwei Radfahrern die Vorfahrt nahm, das waren ebenfalls ein Vater und sein Kind. Es ging zum Glück ohne Unfall aus, war aber nichtsdestotrotz ziemlich knapp. So knapp, daß der Vater dem entschwindenden Auto reflexhaft wirklich übelste Beschimpfungen hinterherschrie. Definitiv nicht für Grundschülerohren geeignetes Vokabular – „Schwanzlutscher“ war noch einer der harmloseren Kraftausdrücke.

Die Szene erregte, keine 50 Meter vom Schulgebäude entfernt und vielleicht zehn Minuten vor Unterrichtsbeginn, natürlich einiges an Aufmerksamkeit. Und plötzlich lief eine mir unbekannte Mutter neben mir und nahm mein dahingemurmeltes „Was ein Arschloch“ zum Anlass, das eben Geschehene zu kommentieren.

Gestern hätte sie ja beinahe auch einen Fahrradfahrer überfahren, weil der ihr die Vorfahrt genommen hätte. Es gäbe eben solche und solche und die rücksichtslosesten Radler wären ohnehin diejenigen, die ohne Helm unterwegs seien. Die wären es ja praktisch selbst schuld und forderten solche Situationen quasi heraus.

Ich konnte es mir nur so erklären, daß die Frau scheinbar mein „Arschloch“ tatsächlich auf den schimpfenden Radfahrer (solche Worte vor seinem Kind!) statt auf den lebensgefährlichen Autofahrer (die Vorfahrtssituation am Eierplätzchen ist unübersichtlich) bezogen hatte. Wie sonst kommt man beim Anblick so einer haarscharfen Ungeheuerlichkeit dazu, die Verantwortlichkeit derart von den Pedalen auf den Kopf zu stellen und eine Schuldtirade auf Radfahrer im Allgemeinen vom Stapel zu lassen?

Ich antwortete ihr also recht barsch so etwas wie: „Selbst wenn dem so wäre, der Unterschied ist doch, daß der Radfahrer hätte tot sein können, während das Auto mit nichts als einem Kratzer oder einer Beule davongekommen wäre.“

Die Mutter und ihr Kind blieben stehen, während ich Fritz im Weitergehen noch einmal einschärfte, daß man sich im Stadtverkehr unter keinen Umständen auf die Verkehrsregeln und erst recht nicht auf sie einhaltende Verkehrsteilnehmer verlassen dürfe.

Merry Christmas

Die Londoner Dependance von Anomaly hat auch dieses Jahr wieder ein sehr unbeschauliches Weihnachtsvideo produziert.

Die letzten beiden waren ebenfalls schon mehr als ganz nett. (Okay, jetzt wisst Ihr, wie ich meine vorvorletzte Mittagspause dieses Jahr verbracht habe.)

Ich habe übrigens den Job gewechselt. Nach elf Monaten heißt es für mich seit Anfang Dezember wieder arbeitstäglich pendeln.

Ich wünsche Euch allen ein geruhsames Fest und einen spektakulären Rutsch.

Warum ist Sioux Falls das angebliche Herz von Amerika und einen Besuch wert?

Beginnen Sie jetzt mit Ihrem ESTA-Antrag, wenn Sie einen Aufenthalt in Amerika in Erwägung ziehen. Die Reisegenehmigung ist für Urlaubs-, sowie auch für Geschäftsreisende notwendig und erst einmal viel wichtiger, als ein Mietwagen oder das Buchen einer passenden Unterkunft. Mit dieser elektronischen Reisegenehmigung in der Tasche können Sie dann problemlos durch Amerika reisen und nicht nur Sioux Falls kennenlernen.

Im amerikanischen Bundesstaat South Dakota gibt es noch einige Indianerreservate, was schon alleine ein guter Grund ist, dieser aufregenden Gegend einen Besuch abzustatten. Hier fanden auch die Drehaufnahmen für den Film „Dances with Wolves“ (Der mit dem Wolf tanzt) statt, einer der meistgesehenen Kinofilme in Deutschland, mit Kevin Costner in der Hauptrolle.

Sioux Falls ist die größte Stadt von South Dakota und laut ihrem Spitznamen soll es auch die beste Kleinstadt in den USA sein. Sie liegt an den schönen Wasserfällen vom Big Sioux River und somit auch im Herzen Amerikas. Der Name der Stadt geht auf die Sioux Indianer zurück, die fast ganz Süd-Dakota dominierten. Auch wenn heutzutage Indianer nur noch selten anzutreffen sind, ist Sioux Falls auf jeden Fall einen Besuch wert. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählen u.a. der über 1600 Jahre alte Friedhof der Ureinwohner, der fast 50 ha große Falls Parks mit seinen spektakulären Wasserfällen, sowie auch zahlreiche historische Stätten.

Wie kommt man nach Sioux Falls?

Mit einem gültigen ESTA-Antrag werden Sie keine Probleme haben, Sioux Falls entweder mit dem Flugzeug oder mit einem Leihwagen zu besuchen. Der regionale Flughafen Joe Foss Field liegt ganz in der Nähe von Sioux Falls und zählt mit zu den bedeutendsten Airports in South Dakota mit rund 185 Flugbewegungen täglich, von denen ca. 10 % Linienflüge sind. Nächstgelegene Flughäfen sind der Minneapolis-Saint Paul International Airport, sowie auch das Eppley Airfield vom knapp 300 km entfernten Omaha.

Ansonsten gibt es in Sioux Falls auch gute Bus- und Zugverbindungen, wie z.B. nach Chicago oder Winnipeg. Am nördlichen Stadtrand verläuft die Interstate 90 und im Westen die Interstate 29. Im Stadtgebiet treffen sich die South Dakota Highways 11, 42 und auch die 115.

Die nördlichen Staaten überzeugen die Besucher vorwiegend durch interessante Geschichte und aufregende Naturlandschaften. Auch finden Sie hier noch keinen typischen Massentourismus, so dass sich die Gegend sehr gut zum Entspannen und Erholen eignet. Günstige Flüge lassen sich mit Apps finden, die teilweise sogar bei der Reiseplanung behilflich sein können.

Fazit

Sioux Falls in South Dakota stellt eine hervorragende Alternative zum Massentourismus dar und ist ein sehr guter Ausgangspunkt für einen Rundtrip durch die umliegenden Naturparks wie z.B. den Wind-Cave oder den Badlands-Nationalpark. Aber auch ein Besuch beim weltberühmten Mount Rushmore National Memorial Denkmal in den Black Hills Bergen sollte nicht vergessen werden. Denken Sie bei der Reiseplanung unbedingt an die ESTA Genehmigung, die Sie übrigens auch für Familienmitglieder, Partner oder für andere Reisebegleiter zusammen elektronisch beantragen können. Da die meisten Anträge in der Regel innerhalb von 12 Stunden genehmigt werden, steht einer weiteren Reiseplanung in das Herz Amerikas dann eigentlich nichts mehr im Wege.

nutzutzutzbar

Die Zitronen mit neuem Song und Video dazu.

Und Wolfgang Ullrich im NZZ Folio darüber, warum Trash teuer sein soll:

Offenbar kapieren die einen die Codes nicht, um den guten im schlechten Geschmack erkennen zu können, während die anderen Spiesser sind und für viel Geld auch viel Protz haben wollen. Für den hohen Preis erwirbt der Käufer also nicht nur Schlappen, sondern zudem das Gefühl, cooler als andere zu sein. Und das ist immerhin so viel Gegenleistung, dass es kein Rätseln über eine tiefere Bedeutung mehr braucht.