Notes KW 21/17

You know what would advance women in Saudi Arabia? Rights. Actual rights guaranteeing their protection and equality.

On same weekend as record-breaking arms deal, Saudis announced $100 million donation to Ivanka fund

The story of New York, after all, is that a bunch of people whom no one wanted created the coolest city in the world; eventually, their cultural capital was turned into real capital, sometimes by them, but often by outside investors.

Kim Stanley Robinson’s Latest Novel Imagines Life in an Underwater New York

In der Grundschule sitzen also eine Million Nichtakademikerkinder neben 200.000 Akademikerkindern – am Ende tragen aber 20.000 Akademikerkinder und nur 10.000 Nichtakademikerkinder pro Jahrgang einen Doktorhut.
Es reiche nicht aus, soziale Gerechtigkeit in nischigen Diversity-Büros zu parken, meint auch der Stifterverband.

Soziale Herkunft: Mehr Luft für den Aufstieg

That’s what social media can provide in a way. Maybe there are those formal moments on the red carpet but then before, when they’re getting dressed, they’ll have the jewelry at home and they can post it on social media in their own way.
Because when it comes to the Oscars red carpet, there’s too much at stake for the international houses not to monopolize that stage. But you can’t blame the celebs. It’s a lot of money being thrown at them.

On the Red Carpet: Stars, Diamonds and Style

pro mo de

Anfang Mai widmete sich die Grazia auf einer ganzen Seite Klamotten mit Werbeaufdruck. Aufhänger war neben zwei google-gekleideten Photos von Miroslava Duma das schon nach einem Jahr legendäre Vetements DHL T-shirt.

aus: Grazia

Da kommt einem natürlich die Episode aus Krachts Faserland in den Sinn, in welcher der Freund des Protagonisten behauptet, es gäbe heutzutage nichts Subversiveres als das affirmative Tragen von T-shirts mit Firmenlogos darauf.

Was mich wiederum an eine Idee zur letzten Fußballsaison erinnert hat: Ich wollte 18 T-shirts designen, eins für jeden Bundesligaverein. Sie sollten den Trikots einzig von der Farbe her nachempfunden sein, sonst aber in keinster Weise an den jeweiligen Club denken lassen – keine Wappen, keine Namen, keine Rückennummern. Mit einer Ausnahme: der Schriftzug des Sponsors wäre genau so zu lesen wie auch auf der Brust der Profis.

Zum Billigbeispiel

Diese 18 Shirts hätte es dann in einem eigenen Shop bei Threadless oder Spreadshirt zu kaufen gegeben. Als alberne Kritik zu den kapitalistischen Auswüchsen des Fußballzirkus‘ war mir das als Nicht-Designer dann aber doch zu aufwendig.

Notes KW 20/17

Vielen Führungskräften falle es dann leichter, Verhalten zu kritisieren, Fehler anzusprechen oder unbeliebte Aufgaben zu verteilen. Umgekehrt klären auch viele Angestellte sensible Fragen lieber auf einer neutralen Siez-Ebene – eine Bitte des duzenden Chefs, etwa nach Überstunden und Wochenendarbeit, können manche Mitarbeiter schlechter abweisen.

Duzen im Job: Für dich immer noch Sie!

„Je mehr Schüler wahlberechtigt werden, je mehr Rentner wegsterben, desto mehr verschieben sich die Ergebnisse zu unseren Gunsten“, ist Sonneborn überzeugt.

Erfolg in Nordrhein-Westfalen: So erklärt diese Partei die Verdopplung ihres Ergebnisses – WELT

Ferris und die Welt haben eine „abusive Relationship“ und die Welt leidet am Stockholmsyndrom im Spätstadium. Ferris ist ein Arschloch und vielleicht wird er mit seiner Masche in seinem Leben noch einige Erfolge feiern, aber irgendwann wird er sehr, sehr einsam sein. Naja gut. Oder er wird Präsident der USA.

Ferris Bueller und mein verinnerlichter Neoliberalismus | H I E R

There are already a lot of words in the world; sometimes it’s better not to add any more.

James Bridle: Why I Write | Frieze

If the first is the “Germany of seas”, call this the “Germany of rivers”. It is a romantic land of dense, misty forests and dark past traumas. It is grandly continental, bleeding into the countries on its borders.

There is a new consensus in Germany – Brexit should be clean, and Britain should pay for it

Bislang hat allein die Linkspartei konkrete Zahlen vorgelegt. „Mit unserem Steuerkonzept werden alle entlastet, die weniger als 7100 Euro brutto im Monat verdienen“, heißt es da. Bei einem Jahreseinkommen von mehr als einer Million werden im Gegenzug 75 Prozent Reichensteuer fällig. Davon mag man halten, was man will. Es ist immerhin eine Ansage. Dass die übrigen Parteien mit ihrer geballten Wirtschaftskompetenz die Steuerpolitik nach links außen delegieren, ist ein Armutszeugnis – oder, deutlicher formuliert: ein großer Steuerbetrug.

Das steht tatsächlich so in einem wirtschaftspolitischen Kommentar der FAZ.

Was auch geholfen hat: kein Internet. Einmal sind wir eine Woche durch Holland gereist, ohne Computer, ohne Smartphone, das hat ihm sehr gut getan.

Meine verirrten Freunde – Das Magazin mit einem Artikel vom letzten Monat, den ich erst vor ein paar Tagen gelesen habe.

Nebenbei sind die Bewegungen auch Versprechen an die Ungeduldigen, denen Parteien zu schwerfällig sind. Warum den langen Marsch durch die Institutionen nehmen, wenn es doch jetzt eine Abkürzung gibt? (…) Diese Probleme haben die neuen Bewegungen nicht. Sie sind schlimmstenfalls geschickte Werbekampagnen, die auf Kosten des ramponierten Rufs von Parteien ihre schnittige Agenda aufwerten.

Demokratie: Weil wir eine Bewegung sind | zeit.de – Alles Gute für die Elternzeit, Herr Lenz!

He also noted that many consumers of fake news won’t be swayed by a “disputed” tag given their distrust of the media and fact-checkers: “A far-right individual who sees it’s been disputed by Snopes, that adds fuel to the fire and entrenches them more in their belief.”

Facebook promised to tackle fake news. But the evidence shows it’s not working | theguardian.com

Menschenskindergarten

Gestern noch kopfschüttelnd an so einem großen Saugwagen vorbeigelaufen. Der stand mitten im Düsseldorf auf einer Kreuzung und hielt seinen Rüssel in ein Kanalloch. Dabei parkte er lieber eine Fußgängerampel und einen Radweg komplett zu, als daß er auch nur das kleinste bißchen PKW-Verkehrsfluß zu verlangsamen riskierte.

Rollen muß die Blechlawine, das ist oberste Priorität im Land. Daran dachte ich jedenfalls, als ich heute Morgen unter der Überschrift 300.000 Kleinkinder finden keinen Kita-Platz auf SpOn diese zwei Sätze las:

Wie prekär die Situation ist, zeigte kürzlich ein Polizei-Einsatz in Leipzig. Dort mussten die Beamten bei einer Kita anrücken, weil 450 Menschen für einen Kita-Platz bei einer Kindertagesstätte anstanden und die Warteschlange sogar den Autoverkehr beeinträchtigte.

„Beeinträchtigung des Verkehrs“ – schlimmer geht’s wirklich nicht. Hoffentlich sind einige der Eltern für eine solche Unverfrorenheit im Knast gelandet.