TrumpDon Schwammkopf

Auch mal dankbar dafür sein, jeden, der »tax cuts for the rich« fordert oder verspricht, als »Möchtegern-Trump« beschimpfen zu können. (Wobei »reich« natürlich jeder ist, der mehr verdient als ich.)

Ich habe das symbolische Sprachrohr des dt. Populismus’ auf dem Schrank wiedergefunden.

Wenn Trump souverän wäre: »Sogar die Linken machen einen besseren Job, seit sie mich hassen können.«

chlodi backwerk chillen dies das

Da haben wir bei uns in der Südstadt echt nette Cafés in jeder zweiten Straße, aber der Sohn möchte eigentlich immer nur zum großen Backwerk am Chlodwigplatz.

Weil es da eine Empore gibt, wie er sagt. Auch wenn er sie Tribüne nennt. Und am liebsten sitzt er dann hier, und zwar auf dem Sofa.

Dort ißt er dann zufrieden einen Doghnut. Der natürlich überhaupt nichts damit zu tun hat, daß er so gerne zum Backwerk geht.

I put the fahr in Erfahrung.

Mehr als 4,5 Jahre Pendeln zwischen Köln und Düsseldorf gehören nun bald der Vergangenheit an. Zeit also, weniger ÖPNV-superkräftige Leute an meinem Erfahrungsschatz teilhaben zu lassen.

Hinweg ist einfach.

Morgens entweder zur Haltestelle Chlodwigplatz (Kind früher zur Kita bzw. jetzt zur Schule gebracht) oder Ubierring. Dort entweder in die 15 oder die 16 steigen.
– 16 vorne, weil sie bis zum Hauptbahnhof fährt und man von dort schneller an den Zügen ist.
– 15 hinten, weil man dann beim Umstieg schneller an der 18 ist.
Am Barbarossaplatz Richtung Hauptbahnhof immer vorne einsteigen, sowohl in die 18 als auch in die 16. (15 und 18 fahren häufiger als die 16, aber es kann natürlich trotzdem passieren, daß beim Umstieg die erste Bahn eine 16.)
Am Hauptbahnhof Richtung Düsseldorf eher hinten einsteigen, dann hat man es nicht so weit zu den Treppen.
In die Straßenbahnen 708 oder 709 hinten einsteigen, man ist näher an den Ampeln zur Breite Straße.

Rückweg ist kompliziert.

Erster Schritt ab Graf-Adolf-Platz ist derselbe, 708 oder 709 hinten einsteigen – also falls man noch Brezeln kaufen oder im Hauptgang auf die große Anzeigentafel schauen möchte. Wenn nicht, ist man beim Ausstieg vorne schneller am Nebengang.
Jetzt kommt es darauf an, wohin man in Köln fährt, Messe/Deutz oder Hauptbahnhof. Abends nehme ich immer den ersten, der kommt.
– Nach Deutz vorne einsteigen, man ist zu Fuß schneller an der Haltestelle Lanxess-Arena.
– Zum Hbf kommt es zusätzlich noch darauf an, in welchen Zug man steigt. Ist es ein RE, steigt man besser vorne ein. Bei einem ICE sollte man eins der hinteren Abteile wählen. Bei ICs ohne E ist mir in all den Jahren keine Regelmäßigkeit der Ankunftsgleise aufgefallen.

Hintergrund: Spätestens ab Gleis 7 ist es praktischer, die U-Bahn ab Breslauer Platz via Hinterausgang zu nehmen. Bei Gleisen näher am Hauptausgang ist man schneller an der Haltestelle Dom/Hbf. In beiden Fällen nimmt man allerdings die 16 oder 18 Richtung Bonn – je nachdem, welcher zuerst kommt.
– Die 16 bis Bad Godesberg fährt ohne Umstieg bis zum Chlodwigplatz (falls noch Erledigungen anstehen) bzw. Ubierring (direkt nach Hause).
– Bei der 18, wie auf dem Hinweg auch, ist noch ein Umstieg am Babarossaplatz nötig. In dem Fall vorne einsteigen, um einen kürzeren Fußweg zur 15 zu haben.

Bonusmaterial

Bei Ankunft Messe/Deutz in der Regel vorne aussteigen, weil man schneller bei den U-Bahnen ist. Es sei denn, man möchte noch was im Bahnhof kaufen, dann besser so mittig.
U-Bahntechnisch empfehle ich je nach Wetter zwei Optionen:
– Gut: An der Haltestelle Lanxess-Arena die 3 oder 4 nehmen (Einstieg vorderer Wagen hintere Tür), an der Severinstraße in die 17 umsteigen (hinterer Wagen vordere Tür für Ausgang Alteburger Wall) und bis Bonner Wall fahren. (Es sei denn, die nächste Abfahrt ist in neun Minuten, dann lieber den Rest komplett laufen – denn das Wetter ist ja gut genug.)
– Regen oder schlechter: An der unterirdischen Haltestelle die 1 oder 9 und am Rudolfplatz in die 15 steigen und bis Ubierring fahren (beide vorne).

So, das war’s. Ab 02. Januar geht’s von der Südstadt aus statt nach Düsseldorf nach Ehrenfeld.

t-shit print

Die Influencer auf Instagram sind nicht so wichtig für die Trendentstehung, wie alle annehmen. Wenn sie kreative Ideen hätten, dann vielleicht. Aber sie ziehen meistens nur das an, was sie von ihren Stylisten bekommen, und das ist nichts Neues. (…) Jeder schaut heute nur noch auf Instagram und hält das für die absolute Wahrheit, deshalb sieht auch alles gleich aus. Die wahre Avantgarde hat sich längst wieder von dieser Plattform abgewendet. Wir alle dachten am Anfang, Social Media bringt mehr Vielfalt, aber im Grunde bringt es eher Gleichförmigkeit.

Andererseits ist sich Lidewij Edelkoort auch sicher, „Socken sind der neue Mega-Trend.“ Naja.

Zickenteppich (sold out)

Wer bin ich überhaupt, mich zu erdreisten, die jungen Leute mitten im Winter für ihre dämliche Knöchelfreiheit, ihre grotesk löchrigen Jeans und ihre Zurbauchnabelstellung zwischen low waist, underboob und ewig ungeschlossenen Jackenknöpfen zu kritisieren? Schließlich wird das ja alles mit um den Hals geschlungenen Teppichen kompensiert.

LOL, I’m old.
TIL: Der Hochwasserhosentrend heißt übrigens Flanking.