Rutschiputschi

Ladenpopaden. Unnu? Algen, überallgen und kein Land in Sicht. Wo doch alle von Schutz reden… Da durchsucht man das Internet täglich nach zeu.ch/ und dann kommt sowas dabei raus. Auch wenn es nie anders gewesen ist, das www ist nicht mehr dasselbe; die Gewohnheiten ändern sich.
Zum Beispiel ehrensenf.de/: habe ich früher fast täglich angesteuert, heute so gut wie überhaupt nicht mehr. Obwohl die Sendung – soweit ich mich erinnern kann – nicht dramatisch schlechter geworden ist.

feed meat

feed meat

Aber gespeichert ist der Kramladen hier schonoder? Vocodeocoder, Leuchtaugendiode. „Felicitas von Lovenberg weist in der Leitglosse auf einen Artikel des amerikanischen Literaturforschers James Kaufman in der Zeitschrift Death Studies hin, der nachweist, daß Lyriker mit 62,2 Jahren sterben, während es Romanciers im Schnitt immerhin auf 66 Jahre bringen.“ Zumindest habe ich das so ähnlich vor fast fünf Jahren in der Feuilleton-Rundschau bei perlentaucher.de/ gelesen. Wo die Leitglosse gestanden hat? Keine Ahnung. Den Perlentaucher lese ich auch nicht mehr.

Quoth the raven, ‚Nevermore‘

third bird

third bird

Ich bin jetzt während der Arbeit komplett zu TweetDeck übergegangen. Kannte mit Sicherheit noch nicht alle Funktionen, da gibt es seit heute schon ein neues Update, welches hier ganz gut erklärt wird. Trotz kleinerer Zicken eine gute Sache, aber das mit den Google-Übersetzungen lieber sein lassen. Oder man hat Spaß.

Dem T sei’s gedankt.

VRSTCK

Nun ist es also endgültig soweit: Nach dem öffentlichen, offiziellen Ende des Dortmunder Clubs VRSTCK gibt es noch zwei Termine für die Freunde des Hauses, dann wird der Laden im Hoeschpark geschlossen. Hier das Line-up für die beiden allerletzten Veranstaltungen.

Einlaß nur mit Passwort

Einlaß nur mit Passwort

Seit meinem Wegzug aus dem Ruhrpott vor zwei Jahren bin ich nur noch selten dort gewesen. Aber die Parties haben immer Spaß gemacht. Erinnere mich da an eine ganz besonders. Den ganzen Abend Southern Comfort für lau und nach seinem DJ-set mit Jake The Rapper ordentlich an der Bar geschüttet und geschüttelt, hinter dem Tresen die beste Bedienung von Welt.

abgekartete spielerei, teil zwei

Zu Google Latitude ist ja schon jede Menge geschrieben worden, da muß ich mich nicht auch noch einreihen. Vor allem, weil ich den Service nicht nutzen werde. Google hat schon genug Daten von mir, sie brauchen nicht auch noch meine Handynummer und meinen genauen Aufenthaltsort. Den ungenauen könnten sie auch sowieso schon wissen, denn ich benutze brightkite.com/.
Das wordpresseigene Platial ist mir auch zu umständlich, sowohl einzeln auf dem Handy als auch in Verbindung mit dem Blog. Da lasse ich vorerst auch die Finger von.

Da ist mir der unabhängige Anbieter bliin.com/ (Hinweis darauf von @mpeer) schon sympathischer, aber angemeldet habe ich mich da bisher auch nicht.

Schnitzeljagd im Cyberspace

In einem Beitrag über Location Based Games in der 3sat-Sendung Neues von letzter Woche bin ich über GPS Mission gestoßen. Hier wird ein wenig erklärt, worum es sich dabei handelt. Das Spiel selbst ist zwar noch nicht so ausgereift, aber das Prinzip, Computerspiele und die reale Welt miteinander zu verbinden, geht definitiv in die richtige Richtung. Nämlich nach oben.

Der Freitag

Habe ich mich jetzt (auch) angemeldet. Vielleicht lässt sich dort ja der ein oder andere Beitrag zweitverwerten. Allerdings müßte die Qualität hier natürlich ein bißchen steigen.
Man kann die Anmeldung also als eine Art Motivation verstehen.

„Dann strengen Sie sich mal an, Herr S.“

Die meisten Beiträge auf ANLEGENHEITEN sind doch (bis jetzt?) eher neben der Lohnarbeit so dahingerotzt. Die gelungeneren würde ich dann ebenfalls auf meinem FREITAG veröffentlichen. Zumindest denke ich mir das so. Dazu soll der Titel dort (ANGELESENHEITEN) möglicherweise mehr als nur Abwandlung meines Heimblogs sein; mehr als Wortfamilienwitz. Für irgendwas muß das Studium ja nützlich gewesen sein.

Germanistik mit Schwerpunkt Neuere Deutsche Literaturwissenschaft ist an der Universität mein Hauptfach gewesen. Ich habe gerne studiert. Aber die klassische Interpretation einzelner Werke hat mich nie wirklich interessiert, es sind eher die Metatheorien. Wenig Fragen sind unsinniger als das berühmt-berüchtigte „Was will uns der Autor damit sagen?“ Allgemeingültige Aussagen über künstlerische Texte sind (zumindest für mich) irrelevant. Wichtig ist, was bei mir ankommt.

Subjektivität is king. Hermeneutik sucks.

Das kann bei jedem Leser etwas anderes sein. Was nicht heißt, daß nicht trotzdem über Literatur diskutiert, sich über Belletristik ausgetauscht werden kann. Auf die Schnittmenge kommt es an. Was das genau für meinen FREITAGsblog bzw. die neue Kategorie (tbn) hier heißt, weiß ich noch nicht genau. Vielleicht einen (Ausschnitt aus einem) literarischen Text zitieren und ihn in einen anderen, sozusagen unAUTORisierten Zusammenhang stellen – je aktueller, desto besser.
Also zu quillp.com/. Als ob die Anmeldung bei einer weiteren Community wenn schon keine Lösung, so doch wenigstens eine Erleichterung wäre. Man ist halt auch als Atheist nicht vor Irrglauben und falschen Hoffnungen befreit.

Das Blog und die Pflicht: Holtzbrinck macht zoomer.de/ nach nur einem Jahr dicht.

Literarische Werbepause

Gefällt mir. Über die Qualität der vorgetragenen Werbegedichte läßt sich natürlich streiten. Und ich stelle hier bestimmt keine Kosten/Nutzen-Rechnung an. Aber allein des Kontrabasszupfers wegen hat sich die Aktion gelohnt.

Und weil ich pflichtschuldigst zu fast allem meinen ungefragten SeMf dazugebe, obwohl Dutzende vor mir schon exakt dasselbe getan haben: Ja, die Einblendung von Titel und Bewertung bei eingebetteten YouTube-Videos ist unschön.