linkER stuff

Damit wir es schnell hinter uns haben: Die FAZ hat etwas über twitternde Promis geschrieben. Natürlich wie immer ohne jeglichen Link, wie @DonDahlmann sofort richtig erkannt hat.

Über die QuadCam für das iPhone habe ich ja schon berichtet. Jetzt gibt es ein Programm, welches aus den Viererschnappschüssen unkompliziert und bequem ein animiertes .gif bastelt. Tolle Sache! Kommt mit der richtigen Serie bestimmt auch mal hier im Blog zum Einsatz.

PLYDRK

PLYDRK

Zwar ohnehin schon vor einigen Tagen bei thefwa.com/ erwähnt worden, muß ich aber trotzdem nochmal auf yourplayground.org/ hinweisen, obwohl der eigentliche Wettbewerb bereits vorbei ist. Es macht – besonders Kindern – einfach Spaß, eigene Spielplätze zu designen. Really cute site!

de:bug

Hier noch ein paar interessante Artikel aus dem Magazin für elektronische Lebensaspekte:
Gadgetmania, ausgelöst durch die neue Irrelevanz des Contents
Niedergang der klassischen Werbung
– ‚AdSense‘ / Googles Rivalen
– neue Webwerbestrategiestandards
Hinweis zu diesem Film

The Eames’ “A Communications Primer” from FI$H 2000 on Vimeo. (entfernt)

allerleirauh

Gerade in der Papierausgabe der W&V über stream5.tv/ gelesen; vielleicht bringt das in Deutschland ja das Internetfernsehen ein wenig voran. Nur ein Hinweis, hat mit dem eigentlichen Thema dieses Blogeintrags wenig zu tun.

Rumpelnde Überleitung: der Fernsehsender arte hat mal eine Doku über Hugo Chávez ausgestrahlt (und ich bin zu dämlich, sie hier einzubinden, deshalb hier der Link).

The Revolution Will Not Be Televised

Angestoßen durch einen zugegebenermaßen einseitigen Kommentar von Lutz Herden auf der neuen Website des Freitags hat Sascha Lobo auf seinem Blog zum Rundumschlag gegen sämtliche Netzjounaillen ausgeholt, die gerne das linke Sprachrohr wären. In seinen Augen fallen sie alle durch, ob nun Spiegel, TAZ oder wer sonst.

bild-12
Selbst wenn man dem zustimmt (und allzuweit bin ich von seiner Position gar nicht entfernt), dann ist die harsche Kritik am Aufhänger trotzdem überzogen, wie ich finde. Klar, er läßt die Schattenseiten der Regierung Chávez außen vor. Doch es ist ja auch ein Kommentar und kein um Ausgewogenheit und Objektivität bemühter Artikel. Als wohlmeinender Leser gehe ich davon aus, daß Herden eher das zögerliche Verhalten der Regierung Merkel angesichts der Krise kritisiert und weniger an einer Verherrlichung der venezuelanischen Zustände interessiert ist. Nach dem Motto: Da wird zumindest irgendetwas anderes versucht, statt einfach den Status quo aufrechterhalten zu wollen. Einen zweiten Blogbeitrag habe ich auf meinem Freitagsblog allerdings auch noch nicht gepostet. Ebenso seit Tagen nicht mehr kommentiert, aber die Löschung meines dortigen Profils verlange ich jetzt auch nicht.

The Internet Revolution Did Not Take Place

Man muß sich die Entwicklung von freitag.de/ noch ein wenig länger anschauen, um nicht vorschnell zu urteilen. Und fast will es mir scheinen, als daß Lobo mit seiner Sehnsucht nach einem linken Leitmedium im Netz genau in die Falle getappt ist, vor der er selbst ständig warnt. In den unendlichen Weiten des Internets mit all seiner Zersplitterung wird es eine solche Sammelstelle auf Dauer nicht mehr geben. Nur noch kurzfristige Zusammenschlüsse für konkrete Einzelfälle, die dafür durchaus mit nie gekannter Schlagkraft.
Alles andere ist ein Märchen.

bild von einem mann

Unter der Schlagzeile Jeder Mann kann klug aussehen gibt bild.de/ Modetipps für den modernen Mann. Ob der „Mix aus Nerd und Dandy – das ist der Bohème-Style“ in der Zielgruppe so gut ankommt, ist zumindest fraglich. Mit Sätzen wie „Perfekt wird der Look mit einer Hornbrille, die gar nicht groß genug sein kann.“ kann der durchschnittliche BILD-Leser wohl eher wenig anfangen.

Facebook Captcha

Facebook Captcha

Nun denn, es ist ja bald Karneval. Jedenfalls endet der Artikel mit einem Appell, der eher nach Überredung als nach Überzeugung klingt. Aber wer weiß, wozu es gut ist. Die BILD setzt sich jedenfalls sonst äußerst selten für etwas weniger Zucht und Ordnung ein.

Nun sind Sie fertiggestylt, und was jetzt? Ab ins Café! Dort verbringen Sie den Tag, lesen Zeitung, treffen sich mit Gleichgesinnten und diskutieren über Gott und die Welt. Leben Sie Ihren neuen Style!

Was tut man wohl nicht alles, um damit vielleicht ein paar Frauen aufzureißen. Auch, wenn Misses mit solcher Ausstrahlung wahrscheinlich anders zu beeindrucken sind.

Rutschiputschi

Ladenpopaden. Unnu? Algen, überallgen und kein Land in Sicht. Wo doch alle von Schutz reden… Da durchsucht man das Internet täglich nach zeu.ch/ und dann kommt sowas dabei raus. Auch wenn es nie anders gewesen ist, das www ist nicht mehr dasselbe; die Gewohnheiten ändern sich.
Zum Beispiel ehrensenf.de/: habe ich früher fast täglich angesteuert, heute so gut wie überhaupt nicht mehr. Obwohl die Sendung – soweit ich mich erinnern kann – nicht dramatisch schlechter geworden ist.

feed meat

feed meat

Aber gespeichert ist der Kramladen hier schonoder? Vocodeocoder, Leuchtaugendiode. „Felicitas von Lovenberg weist in der Leitglosse auf einen Artikel des amerikanischen Literaturforschers James Kaufman in der Zeitschrift Death Studies hin, der nachweist, daß Lyriker mit 62,2 Jahren sterben, während es Romanciers im Schnitt immerhin auf 66 Jahre bringen.“ Zumindest habe ich das so ähnlich vor fast fünf Jahren in der Feuilleton-Rundschau bei perlentaucher.de/ gelesen. Wo die Leitglosse gestanden hat? Keine Ahnung. Den Perlentaucher lese ich auch nicht mehr.

Quoth the raven, ‚Nevermore‘

third bird

third bird

Ich bin jetzt während der Arbeit komplett zu TweetDeck übergegangen. Kannte mit Sicherheit noch nicht alle Funktionen, da gibt es seit heute schon ein neues Update, welches hier ganz gut erklärt wird. Trotz kleinerer Zicken eine gute Sache, aber das mit den Google-Übersetzungen lieber sein lassen. Oder man hat Spaß.

Dem T sei’s gedankt.