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Highlights KW 33

Warhol: I think everybody should be a machine. I think everybody should like everybody.
Art News: Is that what Pop Art is all about?
Warhol: Yes. It’s liking things.
Art News: And liking things is like being a machine?
Warhol: Yes, because you do the same thing every time. You do it over and over again.

I Liked Everything I Saw on Facebook for Two Days. Here’s What It Did to Me | WIRED

When, after a thunderstorm passes, your daughter points out the window and demands “more” rain, she’s not indicating a poor understanding of weather-system function. She’s envisioning a world where her startup’s innovative tech solutions render drought obsolete.

“Lean In” for Toddlers – The New Yorker

Famous people aren’t like regular people, they’re better. So this was a huge deal.

How I Became Thousands of Nerds’ Worst Enemy by Tweeting a Photo

The original Mrs. von Trapp had access to birth control and chose to stop having children after Liesl.

Classic Movies Changed to Not Be Sexist.

Ein weiterer 28-jähriger Mitarbeiter bei Yelp hat einen Doktortitel in Mathematik. Seine Dissertation zur Genkartierung verwandelte er in ein Produkt für die Marketing-Abteilung von Yelp. Der gleich Algorithmus misst heute, wie mehrere kleine Änderungen an Online-Anzeigen die Verbraucher beeinflussen.

Die schwierige Suche nach Datenwissenschaftlern – WSJ.de

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Highlights KW 32

I look up from my laptop. “Disney knows when you’re on the toilet,” I announce, placing my MagicBand on the counter before making my way to the loo.

Welcome to Dataland — re:form / BMW sponsort Texte auf Medium?

Noch nie habe ein Küchendings so sehr dem Zeitgeist entsprochen wie dieses, jubelte daraufhin die London Times vielleicht eine Spur zu butterig. / Wie muss es um unser Selbstwertgefühl bestellt sein, wenn wir morgens allein in unsere Einbauküche schlurfen, die wir danach den ganzen Tag nicht mehr nutzen werden, und voller Stolz zwei schlaffe Scheiben Discounter-Toast in ein Plastikmonstrum mit türkisfarbenem Regler schieben. Nur um dann leise in uns hineinzukichern: boah, Wahnsinn ey, guck ma, die krass verbrannten Stellen auf diesen trockenen Fladen aus genmanipuliertem Weißmehl, die ich gleich mit Lätta und Marmelade zuschmiere: Die erinnern mich irgendwie – an mich?

Der Selfie-Toaster (sueddeutsche.de/)

For those of us who surround ourselves with intersectional anti-oppressive ideology, what’s considered progress in the mainstream can feel like a joke. But that’s our piece of the jigsaw—to be progressive is by definition to be ahead of the curve. While we don’t need to be naively over-celebratory about billion-dollar conglomerates pandering to female consumers, I do get immense enjoyment from the fact that such companies are doing so, not because they want to, but because they have to.

Is “Girl-Power” Advertising Doing Any Good?

Es wäre naiv, als Industrie zu sagen: Davon wollen wir weg. Wir wollen nur noch gewollt werden und Informationen liefern. In einer Marktwirtschaft ist Werbung nun einmal kein Freund des Konsumenten. Die nüchterne Funktion von Werbung ist es zu verkaufen. / Werbung muss verführen. Klar, beim direkten Abverkauf von Produkten in Onlineshops funktioniert Onlinewerbung. Für das Branding zurzeit nicht.

Ein Streitgespräch auf brandeins.de/

The thing about us businesspeople is that we love our customers rich and our employees poor.

The Pitchforks Are Coming… For Us Plutocrats

The ban does not affect alcohol, which should protect the wine and sparkling wine which made up 16 percent of Italy’s food and drink imports to Russia last year, Coldiretti said.

Italy counts cost of sanctions as Russia spurns pears, Grana Padano

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Highlights KW 31

Mein Vater telefonierte wieder viel. Erzählte von Geschäften. Es wurde Herbst, es wurde wieder Weihnachten. Meine Eltern schenkten mir ein Snickers. Ohne Geschenkpapier.

So, und jetzt kommst du | DUMMY 43 Abenteuer

Keine Sorgen um ihre Zukunft müssen sich auch die Hersteller von Sachen machen, die ungefähr drei Euro kosten. Ihre Produkte werden von den Konsumenten bei Amazon dazubestellt, die so die Gratisversandgrenze erreichen. Ein Buch kostet gerne mal um die 17 Euro, und hallo, da gibt es ja glutenfreie Haferflocken. Besser als Porto zahlen!

Wer sind die heimlichen Gewinner und Verlierer der Digitalisierung?

Der Einwurf fiel dem Einheits-Zensor zum Opfer, der hier mehr den rassistischen Inhalt denn die beeindruckende Transferleistung im Blick hatte.

Online-Kommentare: Im Land der „gleichgeschalteten Medien“

Die Instrumente der Überwachungsdividende setzen nur auf einer Ebene an: auf der des einzelnen Bürgers. Sie machen den Bürger vollkommen transparent und manipulierbar und erzeugen den Anschein einer „Problemlösung“, während sie dem Staat und den Unternehmen die Freiheit zur Fortführung ihrer eigenen Projekte geben. Foucault paraphrasierend, könnte man sagen, wir alle sind in hohem Maße nachverfolgbar und manipulierbar. / Die Überwachungsdividende reduziert die Politik auf das bloße Drehen von Knöpfen – als wäre die Gesellschaft ein Radio, das man nur richtig einstellen muss. Schlimmer noch: Wenn die informationsbasierte Lösung unmittelbar zur Verfügung s

Digitale Überwachung: Wir ahnungslosen Versuchskaninchen

Geile Schlampen gibt es fast nur in der Fantasie oder in der Pornobranche, aber unter uns – da wird ganz schön viel gelogen.

Frauen und Sex: Wir frustrierten Kühe – SPIEGEL ONLINE

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Nicht meine Baustelle

Ja, auf Streotypen läßt sich bauen. Und auch wenn die Arbeiter im Spot ziemlich gut wegkommen, so zeichnet er doch ein recht negatives Bild von Männern im Allgemeinen. Weil der Twist ja nur wegen ihrer generellen Arschlöcherigkeit funktioniert.

Blaupausensnack // Wenn sie allerdings solche Kettensägenbilder postet, dann muß ich mal wieder nach ihren Playboy-Photos googlen.

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Aufzüglichkeiten

Zwei Texte über Aufzüge in der letzten Zeit:

Auf anderstark.de/ berichtet Mareice recht eindrücklich davon, wie sich ihre Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel seit der Geburt der beiden Töchter verändert hat. Denn mit so einem Doppelkinderwagen ist man auf die Benutzung vieler Aufzüge angewiesen, die sich meist als Zeit und Nerven aufreibende Nadelöhre erweisen. Wobei man besser nicht auf Verständnis seitens der Mitmenschen hoffen kann. Leider.

Derselbe Tenor schlägt sich in Patricias Aufzugshonks benamtem Blogpost nieder. Leute, die es eigentlich gar nicht nötig hätten, den Lift zu benutzen – und ihn zum Ausgleich aber auch nicht richtig bedienen können.

Supersymbolbild auch, Krefeld. Well done!

Toll, mal andere Sichtweisen auf das Problem der Stockwerkbewältigung zu bekommen. Denn meine Sichtweise ist eine ganz andere, was naturgemäß an der Selektivität jeglicher Wahrnehmung liegt. Ich bin zum Glück kaum noch mit dem Kinderwagen unterwegs, auch vorher war das Angewiesensein auf Aufzüge eher die Ausnahme. Stattdessen pendele ich zwischen Köln und Düsseldorf, bin also mehrmals fünf Tage die Woche mit der Situation konfrontiert, Hauptbahnhfsgleise erklimmen oder absteigen zu müssen.

Gerade sind Sommerferien, da mischen sich zwischen die Pendler überdurchschnittlich viele Urlaubsreisende. Dieser gepäckschleppende Menschenschlag scheint eine regelrechte Aversion, wenn nicht gar ausgewachsene Allergie gegen Aufzüge zu haben. Riesige Sporttaschen, Rücksäcke und frei drehende Rollkoffer werden beidhändig die Treppen wahlweise rauf- oder runtergeschleppt – gerade da, wo sich sich der Strom am besten bremsen lässt. Schwankend unter dem Gewicht der Gepäckstücke schafft man es so, bis zu drei Reihen Mitreisende auf dem Weg vom Zug zur Straßenbahn aufzuhalten.

(Das sind natürlich jedes Mal nur ein paar Sekunden Verzug und ist an Nervigkeit bei Weitem nicht mit den Problemen in oben erwähnten Aufzugtexten vergleichbar. Weshalb ich unter Derailinggefahr auch keinen von beiden kommentiert habe.)

In Japan scheint das mit der Aufzugbenutzung übrigens noch eine (haha!) Stufe komplizierter zu sein.