Super Bowl Ads 2009

Die Werbespots, die den diesjährigen NFL Super Bowl unterbrochen haben, sind im Durchschnitt jetzt nicht die Überflieger gewesen. Hier eine Auswahl.

(entfernt)

Die Platzierung der Commercials haben sich die Unternehmen einiges kosten lassen. Dieses Jahr ist die Rekordsumme von 206.000.000 $ an die ausstrahlenden TV-Sender überwiesen worden..

Ach ja, den Super Bowl gewonnen haben übrigens die Pittsburgh Steelers.

clonventions

spreeblick.com/ hat die ersten großen Namen der re:publica ’09 annonciert. Mein Ticket habe ich ja schon. Nach dem durchweg positiven designcamp cologne jetzt also mal direkt gleich ein paar Nummern größer. Hier die offizielle Website der Veranstaltung. Ich bin echt gespannt.

bild-15

Da wird ein anderes Camp wohl leider auf der Strecke bleiben: Ich kann nicht ein paar Tage vorher auch noch zum barcamp ruhr 2. Schade eigentlich. Das hätte man terminlich besser legen können. Aber wer weiß, vielleicht mache ich es am Ende ja doch. Bin noch nie der große Planer gewesen.

8a5f18672d9220198475a9064a8ad

Ach ja, die Erwähnung scheint Bloggerpflicht zu sein: Heute war irgendwas mit Google.

nachtrag // 05.02.09
Gestern hat @CemB auch noch das MicroBlogging Conference ’09 Summercamp angekündigt. Und weil es in meiner Heimatstadt Köln stattfindet, werde ich wohl unbedingt dabeisein müssen. Ihr könnt Euch also auf demnächst noch ein Banner in der Sidebar gefasst machen.

it’s the movies

Anläßlich der gerade von mir entdeckten „Film“-Bilder von Justin Reed schreibe ich einfach mal ein bißchen zu meinen cineastischen Vorlieben.

David Fincher hatte vor einigen Jahren eine Hochphase, in der er alles richtig zu machen schien. Neben dem hier abgebildeten Fight Club gehört auch Sieben in diese Kategorie. Leider läßt er nun nach, Panic Room und Zodiac kommen jedenfalls nicht über ein „ganz nett“ hinaus. Ich bin also gespannt auf seine dritte Zusammenarbeit mit Brad Pitt: Der seltsame Fall des Benjamin Button.

Cineasteninitiation / Pulp Fiction hat mich damals echt umgehauen. Ich habe den Film Anfang der Neunziger als Teenager im Kino meines Heimatstädtchens geguckt und muß sagen, danach habe ich Filme mit anderen Augen gesehen. Kill Bill ist aber nicht so meins, dafür kenne ich einfach schon zuviele Eastern, bei denen Tarantino geklaut hat. Das Double-Feature Grindhouse finde ich da deutlich gelungener.

Daniel Day Lewis hat für There Will Be Blood zurecht den Oscar abgeräumt. Ich habe dem Film einige Academy Awards mehr gewünscht. Paul Thomas Anderson ist ein großartiger Regisseur, man denke nur an Boogie Nights und Magnolia.

Ich habe auch eine Vorliebe für den Italo-Western, aber das würde für einen Eintrag zu weit führen. Die zeitgenössischen Amis sollen erst einmal reichen. In der hier vorgestellten Reihe fehlt definitiv Darren Aronofsky, aber auch nur, weil Reed dazu kein Bild hat. Aber guckt Euch die oben verlinkte Website ruhig mal an.

in wellen

Twitter // Ich suche schon gar keine Entschuldigung oder Erklärung mehr. Also schon länger nicht mehr für’s Twittern, jetzt noch nicht einmal mehr für’s Bloggen über’s Twittern. (Zum Lehrgang „akzentfreies Apostrophieren“ bitte hier entlang.) Hier also der neuste Streich vom meistverfolgten Deutschtwitterer Sascha Lobo:

bild-14

Dazu der Artikel auf seinem erst jüngst gestarteten Eigenblog saschalobo.com/. Die Häme ist natürlich groß, wie man nur in den Kommentaren nachzulesen braucht. Einen spitzen Kommentar konnte auch ich mir nicht verkneifen. Aber auch wenn viele Reaktionen an den Spruch „Ich weiß, daß Werbung mich beeinflussen will.“ erinnern, der Wirkung der Aktion wird das wenig Abbruch tun. Was für toll aufgeklärt ironische Konsumenten wir doch sind!

Die Clevereren haben erkannt, daß die ganze Sache in erster Linie dem Urheber selbst nutzen wird. Nur fragt man sich, wo der Sinn für die Teilnehmer dabei ist, sollte es eine Institution werden. Am Ende folgt jeder jedem und Twitterdeutschland ist ein einziges Rauschen. Manche behaupten ja jetzt schon, die Geschwätzigkeit wäre das Hauptmerkmal des Microbloggingdienstes, nur unterbrochen von Newslawinen zu etwa #Mumbai oder der Notwasserung eines Flugzeugs auf dem Hudson River. Ich komme jetzt schon bei meinen 130 Verfolgten kaum nach, ohne die Arbeit zu vernachlässigen.

Und wenn gerade keine weltbewegenden Ereignisse zur Hand sind, dann treibt die Twittergemeinde (Religion, böse) ihre eigene Kuh durch’s Dorf – garantiert unheilig. Hier eine Auswahl:
#twittop10
#twitternwiebeimuttern
#tweatles
#movietwitter

Das alles ist kurzweilig und mal mehr, mal weniger unterhaltsam. Meistens aber interessanter als sueddeutsche.de/ von vorgestern. Für mich ist Twitter in erster Linie Spaß und Ablenkung, mitnichten eine Revolution. Aber wer weiß, wie das im später rückblickend beurteilt wird…