Highlights KW 46

Die Vorwürfe liessen sich nicht beweisen. Wahrscheinlich habe er in hitzigen Diskussionen Sprengstoffanschläge erwähnt, sagt Schaffner heute. Zum Fazit, dass «etwas geschehen müsse», sei man damals oft gekommen – ohne dass danach etwas geschah. «Gezielt angestiftet habe ich niemanden.» Das Papier der Autonomen bewertet die Sache ähnlich. Mit seinen zwei Vorschlägen zum Bombenlegen habe der sonst passive Schaffner wohl eher versucht, «tiefer in die Strukturen rein zu kommen».

Die zwei Leben des Willy S. | Der bekannteste Spitzel der Schweiz geht in Rente.

Haugli erzählt von der Abmachung, die Magnus mit dem norwegischen Fernsehen getroffen habe: Wenn sie ihn schon dauernd vor die Kamera zerren, dann sollen sie ihm, dem Weltreisenden, doch bitteschön ihren Sportkanal im Internet freischalten, der außerhalb Norwegens sonst geblockt ist. “Haben sie gemacht”, sagt Haugli.

Schach-WM: Angriff aus dem Nichts | Schon ein paar Tage alt, derzeitiger Stand 2,5:2,5, nächste Partie morgen.

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„Kostenlos Werbung für uns machen“ wäre der ehrlichere Titel, liebe SZ.

Dass es einen medialen Mainstream gibt, glaubt heutzutage schon fast ein jeder. Der kritische Verdacht gegenüber einem Mainstream ist gewissermassen selbst schon Mainstream geworden. Die Mainstream-Kritik ist der neue Mainstream. Der Paradoxien nicht genug, werden die Kritik am Mainstream und der Vorwurf, irgendwelche Establishment-Medien würden die Wahrheit verschleiern, nicht selten in genau diesen Establishment-Medien geäussert.

Gastkommentar zu Medien: Mainstream-Kritik ist der neue Mainstream

Don’t you know most parents would pray their kid becomes the next Mark Zuckerberg?” Fair enough. But you could also become the next Snapchat dude, who didn’t pocket three billion because why exactly? I mean, that app won’t even let you upload a previously shot photo or video. How are you supposed to send proper sexts, where you found the best angle, with nice lighting? Right now, that young CEO is handing dried goji berries and other free healthy snacks to his employees, wearing talking video glasses, living the dream. He yearns for more. Only he’s afraid, scrambling to find advertisers. That’s what all of this boils down to: ads.

Son, It’s Time We Talk About Where Start-Ups Come From.

Ihr sehnt euch eher nach Helmut Kohl, auch wenn ihr das dann freilich nur ironisch gemeint haben wollt. Wenn ihr mal einen Ausflug in die ostdeutsche Provinz macht, dann postet ihr auf Facebook Bilder von billigen Kneipen, hässlichen Menschen und Schildern in schlechtem Deutsch und lacht euch darüber schlapp.

Brief – An die Westdeutschen | Jana Hensel schreibt mir auf freitag.de/.

Im Prinzip ist das nichts anderes, als wenn ich ein Blatt Papier auf den Tisch lege und zwei Tage lang notiere, was in der Weltgeschichte passiert: Eine Wahl in Nordamerika, ein Umsturz in Afrika, ein Vulkanausbruch auf Sizilien. Und dann bei der nächsten Hungersnot daraus schließe, dass ich sie allein dadurch bekämpfen kann, dass ich einen leeren Umschlag auf den Tisch lege, in dem einmal dieses Blatt Papier gelegen hat. Ich denke, es leuchtet jedem schnell ein, dass das nicht funktionieren kann – aber genau das macht die Homöopathie. / Den Hang zur Spiritualität sollte man akzeptieren. Aber ich habe ein Problem damit, wenn jemand – der mit einem Dr.med. seine akademische Ausbildung dokumentiert – verspricht, mit Globuli zu heilen. Und das viele Krankenkassen dies auch noch bezahlen, ist ein Armutszeugnis und vermutlich eine reine Marketingmaßnahme, um finanzkräftige und gesundheitsbewusste Kunden zu gewinnen.

Gesundheit & Ernährung: BZ-Interview: Ist Homöopathie Unsinn, weil wissenschaftlicher Beleg fehlt? | Wofür das Fragezeichen, badische-zeitung.de/?

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Voll schade, daß diesem „Thema“ nur 212 BILD-Leser folgen.

Ich lege ihm das jetzt in den Mund, aber der Subtext ist: Ich habe keine Ahnung, warum ich nicht die Frauen ins Bett kriege, mit denen ich echt gern Sex hätte. Ich habe keine Ahnung, warum meine Frau Lust auf Sex verloren hat. Ich habe Schiss, dass das mit mir zu tun hat, ich bin total frustriert, ich weiß nicht, mit wem ich darüber reden kann, ich gehe in den Puff und ich habe das Gefühl, ich kriege da eine gute Show, aber irgendwie habe ich auch das Gefühl, ihr könnt mich nach Strich und Faden verarschen. Und das stimmt. Wir verarschen alle nach Strich und Faden, erst mal. Alle sorgen sich um die Situation der Prostituierten und die Verfasstheit der Prostituierten. Wer sorgt sich eigentlich um die flächendeckende Verfasstheit von Freiern? Deren Job ist absolut nicht einfacher.

Theresa Bäuerlein unterhält sich mit einer Prostituierten. Man lernt 100mal mehr über den Job als in allen voyeuristischen Puff-Dokus im Privat-TV. „Wir verschießen ständig Potenzial“ | Der Titel ist beinahe das schlechteste an diesem Krautreporter-Interview. Teil 2 hier. (Wieso nimmt Instapaper dort die Überschrift nicht mit?)

Ich habe einige Ärzte im Bekanntenkreis. Jeder einzelne von ihnen ist ein prätentiöser Chaot, der es schick und angemessen findet, andere warten zu lassen. Offenbar ist diese spezielle Charakterschwäche eine Voraussetzung für den Job.

Die Tugend der Könige | e13.de | Kiki über Pünktlichkeit

Schon mal Döner von einem stehengelassenen Tablett gefressen? Die Mülltonne von McDonalds, Reichelt, dem Bäcker von nebenan durchwühlt? Kippenreste aus Aschenbechern gepult? Eine behighheelte Schnepfe vor Hunger um ihr angebissenes Brötchen gebeten und es nicht bekommen? Unter Bauwagen gepennt? Muskatnusspulver mit Knaster in Papers gerollt und geraucht weil nix anderes da war? ln der Verzweiflung den von einer Baustelle geklauten Industriealkohol gesoffen? Schon mal einen schlechten Trip eingeworfen, mit Krämpfen im U-Bahnhof gewälzt und im Delirium alle die vorbeilaufen gesehen, die immer so tun als gäbe es Sie gar nicht? Oder in der Charité den Medikamententester gemimt und vom Medizinassi um das komplette Geld geprellt worden? Hat Ihnen eigentlich schon einmal eine fette Sau aus dem Fenster eines Volvos heraus 50 Mark für einen Blowjob geboten? Nein? Dann erzählen Sie mir nichts davon, dass Geld keine Probleme löst.

kiezneurotiker: Haste ma … ?

Unsichtbar sein heißt auch, überangepasst durchs Leben zu gehen, nicht aufzufallen und sich keine Fehler zu erlauben, die in irgendeiner Weise mit meiner Hautfarbe verknüpft werden könnten. Genaugenommen heißt das: sich gar keine Fehler zu erlauben. Denn verknüpft werden sie sowieso. Zu laut? Ganz klar, typisch Afrikaner. Fehler im Text? Der kann ja kein Deutsch.

Alltagsrassismus – Unter Weißen Das nennt man harte Realität. Jeder sollte dagegen angehen, wenn er sowas mitbekommt. Wegschauen gilt nicht.

„Ein Twist!“, rufe ich. Manuel meint daraufhin scherzhaft, dass er „der M. Night Shyamalan der Pornos“ sei.

Wie schreibt man ein gutes Porno-Drehbuch? | VICE | Deutschland

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