„100 Prozent plus x“

Anläßlich Serdar Somuncus Kanzlerkandidatur für die PARTEI auch sein Interview beim Kölner Stadt-Anzeiger gelesen, in welchem er manche Wahrheit über die Domstadt ausspricht.

Köln ist eine der verlogensten Städte, die ich kenne, weil sie sich damit schmückt, tolerant zu sein, es aber nicht ist. (…) Zwischen dem Image, das die Kölner von sich haben, und der Lebensrealität klaffen Lücken. Für jemanden, der nicht aus Köln kommt, ist das schwer auszuhalten, weil Köln eine übergriffige Stadt ist, die einen nicht in Ruhe lässt.
Köln ist sehr alt, immer schon sehr eng gewesen, durch die Ringe umzingelt. Und so ist auch die Weltsicht des Kölners. Er ist in sich eingeschlossen und gefangen und denkt, dass außerhalb der Stadtgrenze nichts anderes existieren darf. Das ist mir zu anstrengend. Ich brauche Weitläufigkeit und will auch mal nach Düsseldorf fahren können, ohne beschimpft zu werden. Und Köln hat etwas sehr Verfilztes. Kölner singen immer nur Lieder über sich selbst. Es ist aber nicht die schönste Stadt der Welt.

Rolf Dieter Brinkmann gefällt das. Lukas Podolski eher nicht so.

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