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Das, was gemeinhin als „Schauspielkunst“ gefeiert wird, ist an den Münchner Kammerspielen ja längst keine Qualität an sich mehr und psychologisches Identifikationstheater eher verpönt. Das postdramatische Diskurs- und Performancetheater, wie Lilienthal es zu etablieren versucht, verlangt nicht mehr den klassischen Schauspieler, der gut sprechen kann und eins-a-wandlungsfähig ist, sondern den „Performer“: den möglichst jungen, möglichst „authentischen“ Ich-Darsteller mit Street Credibility und Spezialtypenqualität, am besten mit einem interessanten Migrationshintergrund und Idiom.

Brigitte Hobmeier kündigt bei Münchner Kammerspielen – Süddeutsche.de

Hätte mir dieses Wochenende allerdings gerne RYAN TRECARTIN: PREMISE PLACE (EDIT 1) angesehen.

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