Galeria Klappstuhl

Wie gruenderszene.de/ unheimlich investigativ rüberkommen will, indem es bei deutschen Startups nachgefragt hat, was die denn so von der Unterstützung halten, welche ihr exponiertester Geldgeber dem durchgeknallten US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump zukommen lässt. Die Firmen geben sich schmallippig bis schauzehaltend, wen wundert es.

Eine gute Gelegenheit, sich (noch einmal?) jene Artikel durchzulesen, die damals anläßlich Peter Thiels Investitionen bzw. denen des Founders Found erschienen sind. Die sind jetzt ja nicht uralt, sondern in den meisten Fällen höchstens ein Jahr, in der Mehrheit ein paar Monate frisch. Dazu etwas Musik.

In diesen Meldungen zu den Thiel’schen Geldsegnungen liest sich das ganz anders, siehe Kreditech, Nextmarkets, EyeEm, Zinspilot, Number26 und Eating with the Chefs. Hier wurde der Milliardär etwa folgendermaßen betitelt.

  • Starinvestor
  • Mitgründer des FinTech-Vorzeigestartups PayPal
  • Prominenter Investor
  • Startup-Ikone
  • Facebook-Investor
  • Star-Investor (mal mit Bindestrich)
  • legendärer Accelerator
  • Super-Investor
  • Promi-Investor (irgendwann ist jedes Synonym ausgeschöpft)

Und zwar komplett unironisch, wie ich mich gezwungen sehe eigens zu betonen. Außerdem sollte man nicht verschweigen, daß Thiel bereits vor Bekunden seiner Trump-Sympathien ein mindestens komischer Kauz mit einem zweifelhaften Rechtsverständnis gewesen ist.

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