Mach mal die Musik heller.

Ich habe die besten interessantesten Videos aus den laut Testspiel 100 Songs des Jahres rausgesucht, damit Ihr Euch das nicht alles ansehen müßt.

Warum heißt es eigentlich „in Wort und Bild“, aber „in Bild und Ton“?

Ein Glyphosatz heiße Ohren, während ich erst einmal das Gesamtwerk von Brockhampton checke.

Wobei offensichtliche Nobrainer von Portugal über St. Vincent bis Kendrick hier nicht stattfinden.

Ach ja, die letzten beiden Videos stammen gar nicht von der Testspiel-Liste.

Ende 2018 entscheiden wir einfach nach best Preview Thumbnail.

Auf den Kopf

Meine Fingernägel wachsen sehr gleichmäßig. Die Ringfinger an beiden Händen ein klein wenig schneller als der Rest, aber das ist nicht der Rede wert. Es reicht vollkommen, wenn ich mir jedes zweite Wochenende alle zehn Nägel auf einmal stutze. Nach einer Dusche, dann sind sie weicher. Danach ist wieder für etwa 14 Tage Ruhe.

Die Fußnägel hingegen wachsen sehr unregelmäßig, geradezu durcheinander. Sie scheinen keinerlei Gesetzmäßigkeit zu gehorchen. Weder sind die Nägel beispielsweise des rechten Fußes wachstumsfreudiger als des linken, noch läßt sich verstetigt ein stärkeres Wachstum den Nägeln eines bestimmten Zehs – ob groß oder – klein zuordnen.

Der Eindruck kann natürlich daher kommen, daß ich als Computerrastaturarbeiter meine Finger sozusagen mindestens von 9to5 ständig im Blick habe, während mir als überzeugtem Schuhträger der Anblick meiner Barfüße von morgens bis abends verborgen bleibt. Da sitze ich also nach dem Zähneputzen auf dem Badewannenrand, ziehe mir die Socken aus und lasse mich quasi am Ende eines jeden Tages davon überraschen, welcher meiner Zehennägel denn heute am meisten gewachsen ist.

Früher habe ich versucht, wenn mir auch nur einer der Nägel zu lang erschien, trotzdem alle zu trimmen – eben den einen mehr, den anderen weniger. In der vagen Hoffnung, sie damit irgendwie zu einem konstanteren Wachstum erziehen zu können. War natürlich Quatsch. Jetzt nagelknipse ich sie mir eben einzeln bei Bedarf.