Alle Artikel in der Kategorie “Über Hörbares

Kommentare 0

Das Naming

The Barry Whitesnakest Boy Alive oder wie die Band hieß, kann man ja als nichtberliner Normalsterblicher gar nicht kennen, weil die sich bereits nach dem dritten Konzert wieder auflösten. Wurde ihnen wohl alles zu viel, beim letzten Gig war die Besucherzahl annähernd dreistellig. Da lässt sich dann trefflich über Mainstream theoretisieren, kopfschüttelnd wohlgemerkt.

Rückblickend sagt es sich so einfach, daß Jamiroquai – großer Häuptling vom Stamme der Nineties – mit seiner Weissagung bezüglich einer Rückkehr der Weltallkuhhirten total daneben gelegen hat.

Kommentare 0

hashtag my ass

Die Idee, Instagram-Bilder nutzerbasiert in customized Videos zu verwursten, ist nicht neu. Da ging auf Facebook zu auch schon einiges, vom Museum of Me bis zum personalisierten Horrortrailer. Trotzdem finde ich die Promo für Etienne de Crécys neue Platte ganz ansehnlich. Was jetzt zugegebenermaßen nicht nur meinen Photocovern geschuldet ist.

Und hey, Nostalgia. Von Superdiscount 3 erwarte ich musikalisch außer Gefälligkeit nicht wirklich was. Aber die erste Nummer damals war schon eine feine Sache. French Touch in da House, das war 1996.

Kommentare 1

Was mit Bällen

Bald ist WM und nur, falls es mit jeder mitbekommen hat: Der Herm hat mit falscheneun.net/ ein echt unterhaltsames Fußballblog ins Leben gerufen. Die Lektüre lohnt sich, obwohl ich keines der drei folgenden Videos dort gefunden habe, glaube ich.

Das ist wirklich grottig, sollte man sich kein zweites Mal antun. Und wer sich sogar damit auseinandersetzt, wie es geklungen hätte, wenn die Instrumente beim Dreh angeschlossen gewesen wären, dem ist nicht mehr zu helfen. Aber es geht noch schlimmer.

Beim Fußball wollen alle Geld verdienen, sogar die deutsche Nationalmannschaft. Und die Titanic. Aber wahrscheinlich liefern die Vengaboys da die beste aller Vorlagen.

Genug vom Sport, kommen wir zum Schach. Dem hat das Bundesinnenministerium “wegen fehlender eigenmotorischer Aktivitäten” die kompletten Fördergelder gestrichen. Rumballern Sportschießen hingegen wird weiterhin bezuschusst.

Zugaben / Nachspielzeit:
Ich verstehe Deutschland nicht.

Kommentare 1

Wir sind hier nicht in Seattle, Conni

Daß man um diese Kinderbücher als Eltern kaum herumommt, ist schon anderen aufgefallen. Sie erklären Kindern eben Standards: Bevor man zum Zahnarzt geht, liest man mit ihnen halt Conni geht zum Zahnarzt. Obwohl Conni verschiedene Situationen in offensichtlich zeitlicher Abfolge erlebt (Kindergarten, Schule), scheint sie irgendwie nicht zu altern. Falls aus dem Kind irgendwann doch mal ein Teenager werden sollte, könnte es ja Mitglied in einer Band werden.

Conni möchte Teil einer Jugendbewegung sein
Conni muß reden, auch wenn sie schweigen muß
Conni wird nie mehr alleine sein
Conni war Pizza essen mit Mark E. Smith
Conni kommt, um sich zu beschweren
Conni verabscheut Euch wegen Eurer Kleinkunst zutiefst
Conni ist ganz sicher schonmal hier gewesen
Conni wünschte sich, sie würde sich für Tennis interessieren
Conni wird sich nie verändern
Conni möchte irgendwas für Dich sein
Conni macht ihren Frieden mit Euch
Conni heiratet eine Familie
Conni ist viel zu lange mit Euch mitgegangen
Conni ist es egal, aber
Conni hat Stimmen gehört
Conni sagt alles ab
Conni macht es nicht selbst
Conni stürmt das Schloss
Conni will für Dich nüchtern bleiben
Conni wartet auf Dich auf dem Grund des Swimmingpools

Wie man sieht, hat das bei den poetischeren Songtiteln der letzten Alben nicht mehr so gut geklappt. Was wahrscheinlich daran liegt, daß Dirk, Jan und Arne – im Gegensatz zu Conni – sehr wohl altern. Und das in Würde. (Diskographie auf indiepedia.de/ gegengecheckt.)

Originalbild by Alice Wiegand

Originalbild by Alice Wiegand

Kommentare 1

Oh, welch ein Freud

Man muß sich dazu John Travolta vorstellen, wie er in Saturday Night Fever über die Tanzfläche hoppelt. Nur, daß sein Gesicht so JibJab-mäßig durch das von good ol’ Siggi F. ersetzt worden ist. Und der Refrain von Kool & The Gangs Ladies Night ist ebenfalls leicht geändert worden.

Oh yes, it’s Penisneid.
And the feelings right.
Oh yes, it’s Penisneid.
Oh, what a Neid!

Sigmund-Freud

Für diesen Ohrwurm braucht Ihr mir nicht zu danken.