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Ich bin ja wirklich kein Fan von Shawn Mendes, dafür wirkt seine Musik auf mich einfach zu Plastik. Trotzdem habe ich mir sein neues Video angesehen. Was natürlich an dem Thumbnail gelegen hat. Der Titel hat meine Vermutung dann bestätigt.

Das ist wirklich visuell ganz nett gemacht. Weil ich Lost in Translation (Trailer) ein paar Jahre nicht mehr gesehen habe, dachte ich anfangs sogar bei 2-3 Szenen, sie hätten den Sänger in den alten Film reingeschnitten. Aber nein, es ist alles neu gedreht. Und zwar mit so viel Liebe zum Detail Aufwand, daß ich gar nicht mehr richtig böse sein kann, daß sie einen meiner Lieblingsfilme als singulärinspireirte Bewegtbildtapete für einen schleimigen Popsong mißbrauchen.

Vielleicht schaue ich mir diese Mini-Doku von Casey Neistat über Mendes irgendwann doch noch an. Und nach mal Japan möchte ich sowieso lieber heute als morgen.

Die Cigaretten?

Ich habe mir gerade tatsächlich ein Lied angehört, von vorne bis hinten, und sogar die meiste Laufzeit dem Video zugeguckt, das Moritz von Uslar auf Facebook gepostet hat. (Okay, es sind nur 2 Minuten und 46 Sekunden, aber immerhin.)

Wer ist diese Band, die nur zwei Videos auf YouTube, nur drei Songs auf Apple Music, aber mehr als 200 Photos auf Instagram hat? (Die anderen beiden Lieder gehen übrigens nur so.)

knock knock

Anläßlich des Kinostarts von „Searching“ hat Quotenmeter vor einigen Wochen tief in die Referenzkiste gegriffen (also ganz interessant zu lesen) und dabei u.a. auch auf dieses Video verwiesen.

Da mußte ich dran denken, als Weezer vor ein paar Tagen einen neuen Song rausgehauen haben. Im Video wird nämlich auch getextet, sogar während des Autofahrens.

Der Song klingt nicht umsonst un-weezy. The Outline ist gar nicht begeistert über die Anleihen bei, die Hommage an, die Verdrehung von einem der ersten Jay Z Hits.

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Budwhiter

Hier ein Beispiel dafür, daß gute Case-Videos noch wichtiger als die eigentliche Werbeidee sind. Grupo DDB Latina hat mit dieser cleveren Kampagne für Budweiser in Cannes den Grand Prix Print & Publishing gewonnen. Das ist um die Ecke bzw. mit einem Twist und trotzdem total simpel. Dazu arbeitet es trotz medialer Klassik mit den heutigen Onlinerealitäten. Nur, daß sie statt „Google it“ eben „Search it“ sagen müssen.

Der Case-Film nimmt das noch nett auf „million dollars reasons“, schön nostalgische Rockmusik drunter, usw. Alles sehr gut gemacht. Aber wie es so meine Art ist, gilt es natürlich auf das Haar in der Plörre hinzuweisen. Das Video liefert selbst einen Hinweis.

Bei Budweiser haben sie nämlich erst kürzlich beschlossen, von Black Music die Finger zu lassen und statt dessen lieber auf Country zu setzen. Donald Trump gefällt das sicher. Whassup?