Vom Abfallen, glaube ich.

Wenn ich mich recht entsinne, dann ist dies nicht der erste Brief, den wir von der Evangelischen Gemeinde Köln erhalten haben. Leider habe ich die früheren Anlässe vergessen. Neu ist allerdings, daß er direkt an die Tochter adressiert ist, nicht an uns Eltern.

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Ich bin vor etwa 15 Jahren aus der Kirche ausgetreten, lange vor meinem Umzug nach Köln. Meine Frau ist einzig deshalb noch offiziell Vereinsmitglied, weil sie es in ihrem Beruf später vielleicht noch einmal braucht. Sie zahlt Kirchensteuer, das war’s. Wir gehen selbst an Weihnachten nicht einmal in die Nähe einer Kirche. Allerhöchstens unsere Tochter hat eine katholische Grundschule besucht. Getauft ist sie selbstverständlich nicht.

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Trotzdem wird sie ohne weitere Umstände “fröhlich von u.a. den Teamerinnen eingeladen”. Ich will ja nicht gleich “Datenschutz” schreien. Aber wo ist denn hier der Unsubscribe-Button?

Rotlicht



Bei der Spielerei oben im Video mußte ich gleich an die Ampel Ubrierring, Ecke Mainzer Straße denken. Als ich das nächste Mal dort vorbeiging, war deren Lichtmodifikation allerdings bereits wieder entfernt worden. Aber zumindest von der beherzten Rotphase habe ich auf koelle-live.de/ noch ein Photo gefunden. Gelb- und Grünleuchten sahen ebenfalls anders aus. Sprechblase und/oder…? Ich kann mich leider nicht mehr erinnern.

an Ort und Stelle

Auf Meine Südstadt gestoßen worden. Da ist mir dieser Tweet wieder eingefallen:

Das liegt doch bestimmt am herumpfuschenden Twitter, daß der eingebettete Link nicht (mehr) funktioniert. In dem Artikel findet das mittlerweile geschlossene Büdchen übrigens immer noch Erwähnung.
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Tolles Tool gefunden: Georeferencer der British Library. Damit kann man historische Karten über den passenden Ausschnitt bei Google Maps legen.
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(Auf die Bilder klicken, um zu den interaktiven Layer-Maps zu gelangen.)

Enter your Kreuzwitze here:

Am Sonntag ist nicht nur Europawahl, sondern in NRW – wie in sieben weiteren Bundesländern – finden auch Kommunalwahlen statt. Dafür gebe ich hier keine Wahlempfehlung ab, muß ja jeder für sich selbst entscheiden bzw. den Wahl-o-mat befragen.

Deshalb nun zu etwas völlig anderem: Die Kölner Messe übernimmt Verantwortung. Auf ihrer Website gibt sie vor, sich neben den üblichen Themen Mitarbeiter, Standortförderung und Umwelt/Nachhaltigkeit auch besonders gegen Korruption und Produktpiraterie einzusetzen.

Über die gestern geendete ITEC (International Forum for the Military Training, Education and Simulation Sectors) liest man auf koelnmesse.de/ dagegen nichts. Auf der unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindenden Fachmesse stellten nämlich mehr als hundert Rüstungsunternehmen drei Tage lang ihre Innovationen aus.

Dagegen ist sehr anschaulich protestiert worden. Man hat Aufmerksamkeit erregt. Und fragt sich, warum der Kölner Kreisverband der Grünen nur eine schmale Erklärung dazu abgibt.

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Barbara Moritz ist Vorsitzende der Fraktion Bündis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Köln. Und sie ist zugleich 1. stv. Vorsitzende des Aufsichtsrates der Koelnmesse GmbH. Weshalb die Kölner GRÜNEN Ihr fünfzeiliges Armutszeugnis wohl im Tempus Futur formulieren mussten. Es hatte und hat sich bisher wohl nicht allzuviel Widerstand geregt.

Da liest man solche Angaben “Zur Person” etwa des bekannten Kölner Bundestagsabgeordneten Volker Beck besonders gerne, dessen Vita mit “Meine politischen Wurzeln liegen in der Friedensbewegung…” beginnt.

Tap, tap, tap.

Wegen umfassender Wartungsarbeiten an der Hohenzollernbrücke fährt mein morgendlicher Pendelzug nach Düsseldorf statt ab Hauptbahnhof ab dem Bahnhof Messe/Deutz. Ich bin mit diesem etwas nervigen Umweg natürlich nicht alleine, es betrifft viele. Und da nicht nur die Kölner, sondern auch Köln an sich gerne Sachen gemeinsam unternimmt, gesellt sich zur Wartung der Hohenzollernbrücke auch noch der Umbau der U-Bahn-Station Messe/Deutz.

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Darunter leidet unter anderem auch die Fußwegführung vom ICE-Gleis zur Haltestelle der Straßenbahn. Gekennzeichnet ist die baustellenbedingt geänderte Route durch gelbe, schuhsohlenähnliche Fußbodenaufkleber in der Station. Soweit ich sehen kann, lassen sich diese Floorsticker einzeln aufbringen. Und jetzt frage ich mich, was die KVB denkt, in was für einer kruden Mischung aus Trippelschrittchen und beidbeinigem Hinkegehopse sich ihre Passagiere so fortbewegen.

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