breit wie hoch

Vertical Musikvideos sind nun wirklich nichts Besonderes mehr. Aber das eine Band auf ihrem offiziellen YouTube-Account für ein und denselben Song sowohl ein hoch- als auch ein querformatiges Video rausbringt, hatte ich bisher noch nicht gesehen. So schon geschehen im Februar 2019 bei „Little Mix – Think About Us ft. Ty Dolla $ign“.

Stand heute (08.10.19) hat das „Official Vertical Video“ oben 2,112,612 views. Kein Vergleich zu den 41,566,171 views des „Official Videos“ unten. An den vier Tagen Veröffentlichungsvorsprung liegt es wohl kaum. Eine eindeutige Formatvorliebe würde ich aus den Zahlen trotzdem nicht ableiten – dafür ist die horizontale Version einfach viel zu ungleich fetter produziert worden.

Ich habe jedenfalls mal meine Vertical Music Video Playlist upgedatet. Da sind mittlerweile immerhin 12 Clips zusammengekommen.

Spicy Show

Ich bin erst durch die aktuelle Folge mit dem von mir ziemlich geschätzten Shia LeBeouf auf HOT ONES aufmerksam geworden. Da werden Leute interviewt, während sie Chicken Wings mit immer schärferen Saucen essen. Das ist alles.

Die Sendung läuft schon ewig auf einem YT-Kanal namens First We Feast. Allein deren HOT ONES Playlist hat in der zehnten Staffel mittlerweile über 200 Videos. Den Burgerkram und so habe ich mir nicht angesehen, stattdessen noch ein mit Oberchecker Neil deGrasse Tyson.

Bleiben wir auf YouTube: auf die Personalie Blasberg (mit B) hatte ich neulich ja schon hingewiesen. Und jetzt erstrahlt der hauseigene Fashion Channel pünktlich zu den SS20-Shows in neuem Glitzer.

Zurückgespult

Ein paar Hintergrundinfos zum heute Morgen geposteten Stöckchen.

Die Reihenfolge bildet schon die Konsumhäufigkeit ab. Ich kann mit Sicherheit sagen, daß ich keinen Film öfter gesehen habe als Clerks – Die Ladenhüter. Wenn ich schätzen müßte, würde ich auf mehr als 37 Mal ungefähr 50 Mal tippen. Ich konnte den unsynchronisiert wirklich von der ersten bis zur letzen Minute auswendig.

Einschub: Wir reden hier über die Prä-Onlinestreaming-Ära. Seit ich 15 war, hatte ich einen eigenen Fernseher in meinem Zimmer; ab 16 dann auch einen Videorekorder. Ich habe Unmengen aufgenommen, viele Klassiker von arte oder 3sat, aber auch Blockbuster, die zur Primetime bei den Privaten liefen.

Manche Videos liefen einfach jeden Nachmittag wieder und wieder nebenher, während ich Hausaufgaben gemacht oder gegessen habe. Bei Platz 2 bin ich mir auch ziemlich sicher: C’est arrivé près de chez vous, wie der belgische Film im Original heißt, würde ich auf etwa 20 Sichtungen veranschlagen.

Daß Pulp Fiction mitten in den Top5 landet, ist wohl keine große Überraschung. Tarantinos Regiedebüt würde ich als einzigen wirklichen „Kultfilm“ meiner Generation bezeichnen. Er ist auch der einzige Film in dieser Liste, den ich bei Erstveröffentlichung direkt im Kino gesehen habe. Und mir seitdem vielleicht noch ein Dutzend Mal angeschaut habe.

Platz 4 ist der erste Film, der nicht aus der ersten Hälfte der 90er-Jahre stammt. Harry und Sally finde ich allerdings bis heute stöhnend schreiend komisch, genrebildend und seitdem von keiner anderen RomCom erreicht. Bis zu 10 Mal gesehen, schätze ich.

Ab hier ist die Schätzung nicht mehr möglich. Schlußlicht der Liste könnten genauso gut Casino, Kentucky Fried Movie, The Player, Citizen Kane, Akira, Tote tragen keine Karos oder alles von Kubrick sein – alle mehr als fünf Mal gesehen. Letztlich habe ich Spiel mir das Lied vom Tod auf Platz 5 gesetzt, weil ich keinen Film öfter auf der ganz großen Leinwand gesehen habe, nämlich vier Mal – darunter auch mein einziger Kinobesuch zusammen mit meinem Vater überhaupt.

Ausschub: Die Sammlung Hunderter Videokassetten habe ich übrigens vor ein paar Jahren weggeschmissen, es war eine ganze Mülltonne voll. Der Videorekorder hatte bereits geraume Zeit davor den Geist aufgegeben.

🏀🏀

Habe erst mal den Gratis-Monat bei DAZN gebucht und bin zumindest zufrieden genug, daß ich wohl erst nach dem Ende der NBA Saison wieder kündigen werde. Ich hatte einfach vergessen, wieviel Spaß Basketball-Gucken macht. Als ich das letzte Mal die Playoffs derart aufmerksam verfolgt habe, haben noch Spieler wie Michael Jordan und Clyde Drexler auf dem Platz gestanden.

Ich weiß, sie werden den 0:2-Rückstand kaum aufholen können, aber ich drücke den Rockets gegen die Warriors die Daumen.

Die Trailblazers würde ich lieber in den Conference-Finals sehen als die Nuggets. Etwas aussichtsreicher, aber auch nicht einfach.

Den 76ers würde ich den Vorzug vor den Raptors geben. Nur bei Bucks vs Celtics kann ich mich nicht wirklich entscheiden bzw. stehe dem recht indifferent gegenüber.

„Geht so“ lautet auch mein Urteil über die recht neue Video-Berichterstattung auf BILD.de namens Crunchtime. Der Fokus auf die (auch nur möglichen) Deutschen in der NBA nervt, außerdem ist einmal die Woche in dieser Saisonphase zu wenig. Und wieso hat die Show keinen eigenen YouTube-Channel?