First screens first.

Heute liegt die Stange beim Rebellionslimbo mal wieder alles andere als niedrig. Ich z.B. schaffe es, mich gerade total individuell zu fühlen, bloß weil ich mir dieses von scheinbar jede/m geteilte Holland/Trump-Video (Wer hat die bessere Artikelluft dazu, bento.de oder ze.tt?) einfach nicht anschaue. Voll der bad boy, ey.

Dafür wieder brav: Wahrscheinlich werde ich es dieses Jahr schaffen, die komplette Staffel #ibes ohne das Twittern einer einzigen Dschungelguckerbeschimpfung auszukommen. (Für was Besseres halte ich mich insgeheim natürlich trotzdem – solange, bis #gntm wieder losgeht.)

fahrn

Das, was gemeinhin als „Schauspielkunst“ gefeiert wird, ist an den Münchner Kammerspielen ja längst keine Qualität an sich mehr und psychologisches Identifikationstheater eher verpönt. Das postdramatische Diskurs- und Performancetheater, wie Lilienthal es zu etablieren versucht, verlangt nicht mehr den klassischen Schauspieler, der gut sprechen kann und eins-a-wandlungsfähig ist, sondern den „Performer“: den möglichst jungen, möglichst „authentischen“ Ich-Darsteller mit Street Credibility und Spezialtypenqualität, am besten mit einem interessanten Migrationshintergrund und Idiom.

Brigitte Hobmeier kündigt bei Münchner Kammerspielen – Süddeutsche.de

Hätte mir dieses Wochenende allerdings gerne RYAN TRECARTIN: PREMISE PLACE (EDIT 1) angesehen.