Brunsdon



Hätte ich das nur vorher gewusst. macOS Mojave geht mir auf die Nerven. Aber nicht genug, als daß ich den Aufwand eines Downgrades zurück zu High Sierra auf mich nähme. Z.B. läuft das alte Deckset nicht mehr und beim neuen (okay, Trialversion) gab es allein heute auch schon zwei Appstürze.




Ich habe mir ein Paar BluetoothKopfhörer gekauft und bin bis jetzt sehr begeistert. Daß ich die Defaultbekabelten des iPhones nicht an das MacBook anschließen kann, ist wirklich unverschämt. Jetzt sind es ein Touch und ein Klick und ich habe in drei Sekunden das Device gewechselt – ohne Rumstöpseln und Kabelsalat.




Kleiner Tipp: Die eigentlich hinter einer Bezahlschranke versteckten Gold-Inhalte der Titanic lassen sich durch Read Later via Instapaper entbergen.

knock knock

Anläßlich des Kinostarts von „Searching“ hat Quotenmeter vor einigen Wochen tief in die Referenzkiste gegriffen (also ganz interessant zu lesen) und dabei u.a. auch auf dieses Video verwiesen.

Da mußte ich dran denken, als Weezer vor ein paar Tagen einen neuen Song rausgehauen haben. Im Video wird nämlich auch getextet, sogar während des Autofahrens.

Der Song klingt nicht umsonst un-weezy. The Outline ist gar nicht begeistert über die Anleihen bei, die Hommage an, die Verdrehung von einem der ersten Jay Z Hits.

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kunst ruckt kunst drückt

Noch ein Mal zurück zum Thema Möbel: „Henrike Naumann geht der Frage nach, welche Rolle der radikale Bruch in der Inneneinrichtung in der Radikalisierung weiter Bevölkerungsgruppen gespielt haben könnte.“ (faz.net)

Es sind die Dinge, die nach dem Mauerfall in Möbelmärkten über den neuen Investitionslandschaften abgeworfen und mit Hilfe westdeutscher Kredite in die Häuser geholt wurden, während sich die Zuzügler aus dem Westen die dafür aufgegebenen Nierentische in die günstigen Altbauwohnungen holten.

Umair Haque schreibt:

Some systems are self-perpetuating. Like a forest. Like a river. Like an ocean. But some systems are self-annihilating. Like a fire. Like a storm. Like an epidemic. They burn themselves out. We tend think of capitalism as the former — but we are wrong. It is the latter — a self-destroying, not a self-sustaining, system.

Und eigentlich wissen das die Leute auch. Sie wollen es bloß nicht wahrhaben.

Even the capitalist is really just trying win back his freedom from capitalism. Buy it back, properly speaking. But so is the prole. So is the bourgeois. So is the wage-slave. Whatever terms we choose, depending on our politics, the point remains the same. So, my friends, are we all — the point of capitalism is to escape capitalism.

(via kottke.org)

Der Gedanke ist nicht neu. Irgendwo habe ich schon vor Jahren gelesen, daß die oberen 10.000 im Quasi-Sozialismus leben, von der Querfinanzierung ihrer privaten Krankenkassen bis zum subventionierten Kulturbetrieb. Welcher Prolet/arier geht schon in die von seinen Steuergeldern bezahlten Oper?