Melanias Mantel

Bester Absatz aus: Interrogating Melania Trump’s Statement Jacket and Its Fast-Fashion Fascism

It was, as they say in high-school dress codes, inappropriate. Pressed for comment, the First Lady’s office declared, „There was no hidden message“—quite sensibly so, for, as the world immediately observed, its message was readily legible. But the statement stretched too far in expressing a hope that „the media isn’t going to choose to focus on her wardrobe.“ The former Melania Knauss began a career in commercial modeling at the age of sixteen. Wearing clothes is her foremost métier, and the clothes she was wearing, in the context of her husband’s inhumane treatment of immigrants, and everyone else, constituted the most significant conjunction of clothing and incipient fascism since Hugo Boss débuted his collection for fall/winter 1938, unless you count the snapback MAGA cap.

Ich mag ja den Sprachstil, den sie beim New Yorker selbst bei Modethemen pflegen. Und ich muß wohl „Metropolitan Life“ von Fran Lebowitz lesen.

start-down ideas

1. MODE

Die Lappen zum Anzünden von Molotow-Cocktails, aber in chic. Gab es bestimmt schon vor Jahren als pseudo-subversive Photostrecke in der Vice or whatever, schön Seidentücher von Hermes und Burberry-Schals gefeatured. Stimmt’s?

Egal – also einen Online-Shop eröffnen, der diese Lappen in stylish verkauft. Mit wirklich guten Designs bedruckt, den Stoff jedoch nicht nach Tragekomfort und Hautverträglichkeit auswählen, sondern nach Brennwert. Dabei alles fair und nachhaltig produzieren, CO2neutraler Versand und so, ganz wichtig. Der Shop selbst muß aber auch was hermachen, klar.

2. DROGE

Den Karren gar nicht schnell genug vor die Wand fahren können. Accelerationism uber alles. Ausgangsidee: Kokain wirkt einfach zu langsam. Eine Firma gründen, die versucht, schnelleres Koks auf den Markt zu bringen. Die quälend langen Sekunden zwischen Schniefen und Einsetzen des Kicks verkürzen. Das muß instantan gehen, wie beim Spritzen. Laborarbeit sponsern, Lobbyarbeit, der ganze Scheiß – voll auf die provokative PR-Schiene setzen.

t-shit print

Die Influencer auf Instagram sind nicht so wichtig für die Trendentstehung, wie alle annehmen. Wenn sie kreative Ideen hätten, dann vielleicht. Aber sie ziehen meistens nur das an, was sie von ihren Stylisten bekommen, und das ist nichts Neues. (…) Jeder schaut heute nur noch auf Instagram und hält das für die absolute Wahrheit, deshalb sieht auch alles gleich aus. Die wahre Avantgarde hat sich längst wieder von dieser Plattform abgewendet. Wir alle dachten am Anfang, Social Media bringt mehr Vielfalt, aber im Grunde bringt es eher Gleichförmigkeit.

Andererseits ist sich Lidewij Edelkoort auch sicher, „Socken sind der neue Mega-Trend.“ Naja.