Sich in seiner Almänlichkeit gekränkt fühlen

Hatte dieses Büchlein seit Ewigkeiten im Warenkorb liegen. Aber da ich nur alle paar Monate mal bei Amazon einkaufe, war ich nicht dazu gekommen, es auch wirklich zu ordern. Bis Amazon mir eine Mail schickte, es wäre nicht mehr bestellbar. Da kaufte ich es sofort direkt über den Verlag.

Ein Kartoffelgericht by -drik S. on 500px.com

Alles, was in diesem Kartoffelgericht steht, ist übrigens wahr – auch, wenn ich mit einigen Halbsätzen im Müll-Kapitel nicht komplett übereinstimme. Aber das ist ja mein Problem.

Rest In Screenshot vs. Scroll In Peace

Von der Partei der immobilienschweren Startupfutzis, gewissenlosen Zahnarztsöhninnen und überambitionierten BWLer erwarte ich inhaltlich wenig anderes, obwohl so ein empathieloser Tweet einen Tag vor Weihnachten selbst für eine „liberale“ Politikerin bemerkenswert merkbefreit ist.

Was mir bei solch einer Äußerung der u.a. bildungspolitischen Sprecherin der FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag auch unangenehm auffällt: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Also immerhin schon zwei Gründe, sich diesen Film in der besinnlichen Zeit zwischen den Jahren mal wieder anzusehen.

Anita Klahn hat ihren Tweet übrigens gelöscht, weil „der Kontext nicht klar erkennbar war und zu Fehlinterpretationen führte„. Aus keinem anderen Grund.

Magazin-Mode

Das hier liegt bei uns in der Agentur auf einem Coffeetable. Das Handelsblatt Magazin haut öfters Mode-Specials raus, z.B. gab es schon welche mit monothematischen Covern zu Jeremy Scott oder Zalando. Und jetzt also vor ein paar Monaten Chanel.

handelsblatt magazin cover chanel

Auch, wenn auf Seite 1 nur die eine Story gespielt wird, es sind jeweils nur die Titelgeschichten – in den Heften finden sich auch andere Artikel und Rubriken. (Die vorletzte Seite ist immer einer Kolumne von Richard David Precht vorbehalten.)

Soweit nichts Neues, kennt man am prominentesten wahrscheinlich von den Covern des Time Magazine.

Aber nun lese ich die Meldung, daß mit dem Launch ihres neuesten Projekts „die Funke Mediengruppe das Lifestyle-Segment ausbaut“. In der w&v heißt es dazu:

Die opulent aufgemachte Zeitschrift ist allerdings kein klassischer Modetitel: Fashion Icons widmet sich bekannten Modehäusern und erzählt deren Geschichte. Die erste Ausgabe dreht sich um das italienische Unternehmen Gucci: Auf rund 100 Seiten dokumentiert das Heft die Geschichte und die Rolle der wichtigsten Personen und der einflussreichsten Köpfe des Hauses.

Sicher, ein etwas anderes Konzept. Wenn ich allerdings nur die beide Titelblätter miteinander vergleiche, dann weiß ich auch nicht.

Zudem Die Welt schon länger Lifestyle-Themen unter dem Label Icon publiziert.