Magazin-Mode

Das hier liegt bei uns in der Agentur auf einem Coffeetable. Das Handelsblatt Magazin haut öfters Mode-Specials raus, z.B. gab es schon welche mit monothematischen Covern zu Jeremy Scott oder Zalando. Und jetzt also vor ein paar Monaten Chanel.

handelsblatt magazin cover chanel

Auch, wenn auf Seite 1 nur die eine Story gespielt wird, es sind jeweils nur die Titelgeschichten – in den Heften finden sich auch andere Artikel und Rubriken. (Die vorletzte Seite ist immer einer Kolumne von Richard David Precht vorbehalten.)

Soweit nichts Neues, kennt man am prominentesten wahrscheinlich von den Covern des Time Magazine.

Aber nun lese ich die Meldung, daß mit dem Launch ihres neuesten Projekts „die Funke Mediengruppe das Lifestyle-Segment ausbaut“. In der w&v heißt es dazu:

Die opulent aufgemachte Zeitschrift ist allerdings kein klassischer Modetitel: Fashion Icons widmet sich bekannten Modehäusern und erzählt deren Geschichte. Die erste Ausgabe dreht sich um das italienische Unternehmen Gucci: Auf rund 100 Seiten dokumentiert das Heft die Geschichte und die Rolle der wichtigsten Personen und der einflussreichsten Köpfe des Hauses.

Sicher, ein etwas anderes Konzept. Wenn ich allerdings nur die beide Titelblätter miteinander vergleiche, dann weiß ich auch nicht.

Zudem Die Welt schon länger Lifestyle-Themen unter dem Label Icon publiziert.

Berlin-Diss Nr nicht mitgezählt

Aus einem WELT-Artikel über ein Berliner Mode-Festival vom letzten Monat:

Klingt erst mal typisch nach Hauptstadt: Verspätung nach vollmundigen Ankündigungen, ein scheinbar bereits hinreichend beackertes Themenfeld, ein abgerockter Veranstaltungsort im sogenannten Problemkiez.

(Okay, bedingungslose Kölnliebe ist natürlich total dämlich, aber was soll man machen, wenn alles östlich des Rheins einfach Mist ist.)

Lesestoffhose

Diesen Goncourt’schen Zeitschriftenvorschlag würde ich auf jeden Fall kaufen – und höchstwahrscheinlich dann nicht lesen.

Angefangen, das aktuelle Taschenbuch wirklich ständig in der linken Arschtasche mit mir herumzutragen. Weil das Smartphone (vorne rechts) sonst einfach zehnmal schneller gezückt ist, als daß ich ein Buch aus den Tiefen meines Rucksacks gefischt habe.

Das hat zwei nebeneffektive Vorteile:
1. Ich habe eine Ausrede, keine ewig dicken Wälzer mehr mit mir herumzuschleppen.
2. Damit selbst mäßig voluminöse Paperbacks reinpassen, kann ich nur noch bequeme Baggy-Jeans tragen.