Alle Artikel in der Kategorie “Netzeug

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der technische Teil

Ein Blick ins Backend des Blogs.

Links

Weil Friedemann Karig neulich gefragt hat, hat Felix Schwenzel auf wirres.net/ einen Artikel geschrieben, wie er das so mit seiner kommentierten Linkliste handhabt. Nun haue ich ja seit einiger Zeit ebenfalls etwa wöchentlich meine Höhepunkte raus. Experimentiere aber noch mit dem Aggregationsmodus.

Grundlage sind immer die Instapaper Highlights, das Becken indes wandelt sich. Zuerst habe ich Evernote genutzt – irgendwie unpraktisch, wenn man den Service sonst zu nichts braucht denn als Instagram-Backup. Dann bin ich zu direkten WordPress-Drafts übergegangen – etwas praktischer, aber immer noch nicht perfekt. Es heißt immer noch, unter Verschwendung von PermaURLs, eine Menge unübersichtlicher Textstücke zusammenzucopy&pasten.

Deshalb fange ich jetzt an, mit diesem IFTTT Recipe zu experimentieren, damit werden mir meine Highlights einmal die Woche als kompakte Mail zugeschickt. (Vielleicht schaffe ich dann ja auch die eine oder andere Bemerkung oder -wertung dazu einzubauen.) Also mal gucken, was am Freitag so im Postfach ankommt. Aber wieso experimentieren?

Markdown

Ich bin schon seit längerem Fan von iA Writer. Einfacher und eleganter kann man nicht schreiben – Apps für iPhone und Mac, Dateien synchen automatisch via Dropbox. Writer nutzt Markdown. (Das erkläre ich jetzt nicht: Link klicken.)

Blogtexte waren bisher allerdings eher die Ausnahme. Kurze habe ich direkt in den WP-Editor getippt, längere zwar manchmal in Writer, allerdings ohne Markdown-Funktionen zu nutzten. D.h. ich habe Formatierungen und Links später im Editor noch hinzugefügt. Also eher den Grundgedanken dort notiert. Das soll sich nun ändern. Denn WordPress kann per Plugin auch Markdown in HTML umwandeln.

Auslöser war diese Podcast-Ausgabe: neunetzcast 46: Markdown Galore mit vielen Tipps (Bookmarklet!). Und Sahnehäubchen ist dann noch, daß Ello ebenfalls Markdown versteht.

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was sind wir meta

Statt sich über HubSpot’s Blog Topic Generator (via) das Thema für einen Post vorschlägern zu lassen, mache ich doch lieber gleich ein trendy Listicle daraus.

1. Versuch:

    15 Best Blogs To Follow About Müdigkeit
    The Worst Advice We’ve Ever Heard About Lattenzaun
    5 Tools Everyone In The Gastdozent Industry Should Be Using
    10 Signs You Should Invest In Müdigkeit
    The Ultimate Cheat Sheet On Lattenzaun

2. Versuch:

    The Ultimate Cheat Sheet On Ruhrgebiet
    The History Of Strafstoß
    10 Signs You Should Invest In Familienplanung
    What Will Ruhrgebiet Be Like In 100 Years?
    The Worst Advice We’ve Ever Heard About Strafstoß

Nun gut, solche Tools in einer Sprache zu benutzen, ist natürlich ein wenig gemein. In Englisch wird es allerdings nicht weniger stereotyp und techthematisch. Was die Netzgemeinde einen bestimmten Teil der Blogosphäre dann doch überraschend akurat beschreibt.

3rd try:

    7 Things About God Your Boss Wants To Know
    The Ultimate Cheat Sheet On Disclaimer
    The Worst Advice We’ve Ever Heard About God
    Think You’re Cut Out For Doing Schizophrenia? Take This Quiz
    14 Common Misconceptions About Disclaimer

So modern, die Leseschaft darüber abstimmen lassen, zu welcher dieser Überschriften ich tatsächlich einen Artikel verfasse, bin ich dann nicht.

Generate your art in seconds!

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äußerst präsentabel

Vor ein paar Wochen machte die Meldung die Runde, Slideshare lasse sich nicht datenschutzkonform in deutsche Websites einbinden. Wo doch jeder weiß, daß Speaker Deck die schönere Alternative ist.

Aber bevor man eine Präsentation erst einmal (öffentlich) präsentieren kann, muß man sie wohl erst erstellen. Und da fängt das Übel schon an. Zu PowerPoint sage ich wegen meiner Microsoft-Allergie mal nichts. Apples Keynote nervt (die Kollegen) mit seinem Update-Wahnsinn. Und ich persönlich halte beide Programme für viel zu aufgeblasen. Man nutzt ja doch nur einen Bruchteil ihrer Funktionen.

Also schaue ich mich ab und an um, was andere Anbieter so können. Ganz angetan bin ich von slid.es/ hier. Das sieht in eine Website eingebunden immer noch schick aus. Bin mal gespannt, wie das nach dem Veröffentlichen dieses Posts in der Mobile-Version rüberkommt.

Mit dem Klassiker Google Docs lassen sich natürlich auch Präsentationen erstellen. Das sieht nicht mehr ganz so schlimm aus wie vor einigen Jahren und ist vor allem toll, wenn man mit mehreren an ein und derselben Datei arbeiten möchte.

Familienduellet’s dance mit Werner Schulze-Erdel – aber nicht auf RTL, sondern beim französischen Startup bunkr.me/. Ebenfalls browserbasiert, kann man machen.

presentate.com/ verspricht “HTML5 presentation software that works everywhere”. Ist allerdings noch in “early alpha pre-launch mode”, man kann sich aber auf eine Mailingliste eintragen.

Zum Schluß noch eine Software/App: Wer Lust hat, 18 Tacken für ein Tool auszugeben, das schicke Slides aus Markdown-Dateien bastelt, dem sei decksetapp.com/ empfohlen. Mir ist das – trotz der ungemeinen Praktikabilität – zuviel Schotter. Denn so oft baue ich beruflich jetzt auch keine Präsen. Wer sich das mal näher anschauen will, für den gibt es unten auf der Seite eine Testversion zum Download. Man sollte allerdings wirklich was mit Markdown anfangen können. Das wiederum ist auch jenseits von Präsentationsbastelei nicht verkehrt.

Andere Vorschläge?

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Mit etwas Abstand

Zum Thema Zur Erregungsrunde #hoodiejournalismus habe ich einmal ausgesetzt. Und dann hat mir gestern plötzlich irgendwas die Berufe-Barbies ins Hirn gewürfelt. Was soll ich sagen: Ich habe knallhart recherchiert und dabei festgestellt, daß weder die Computerexpertin, noch die Journalistin eine Kapuzenjacke kleiden. Laut Amazon (siehe Klick auf eines der beiden Bilder) werden beide Produkte übrigens oft zusammen gekauft.

Feststellung / Das Netz kreist auch 2014 immer noch viel zu sehr um sich selbst. There’s a thin line between Reflexion und Narzissmus. Wie komme ich da nun auf Hans Moritz Walther Freiherr von Uslar-Gleichen?

Konsequenz // Hier also ein kleines Projekt: @98replies.

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The Örgs Files

Brauche ich einen Aufhänger, um das hier zu posten? Die Änderungen bei Twitter kämen dafür wie gerufen. Ich will ja nicht jemand sein, der gleich den Weltuntergang herbeischreit, wenn sich Funktionalität und Design einer geliebten Webanwendung auch nur minimal weiterentwickeln, sehe das aber ähnlich wie @marcelweiss und @kosmar. Okay, und ich habe gerade erst ein paar Accounts wegen der Unsitte entfolgt, zu Links auf eigene Artikel immer ein Teaserbild mitposten zu müssen.

Aber was ich eigentlich sagen wollte:

Muß man sowas überhaupt posten? Vielleicht nicht. Aber sonst hätte ich diese Woche wohl fünf Euro in die Ironblogger-Kasse zahlen müssen.