BAHLSENNHEISER

Wollte erst über die perfekte Symbiose von krachbissigen Keksen und Noise Cancelling Headphones schreiben und wie das ja geradezu nach Brand-Collaboration und Marken-Crossover schreit. Aber dann fiel mir ein: Die sind ja von Leibniz. Wo kriege ich jetzt – um die Idee zu retten – einen Kopfhörerhersteller her, dessen Name auf „lei“ endet oder mit „Niz“ anfängt? Bis mir bei der Recherche aufgefallen ist, daß Leibniz-Kekse eine Produkt der Firma Bahlsen sind. Und jetzt?

Wird auch Zeit

Aus dem leidlich selbstreflexiven Artikel „Konsum: Brauch‘ ich das?“ dreier Zeit-Redakteure. Darin finden sich noch mehr lesenswerte Sätze wie diese beiden:

Das Kaufen unnötiger Gegenstände war ja von jeher ein mystischer Akt und deshalb auch etwas fragil, kein natürlicher Impuls, sondern ein produziertes Bedürfnis, eigentlich nur möglich, solange es eben alle anderen auch taten und solange man nicht groß darüber nachdachte. Oder das Denken der Werbung überließ, die zwar jeweils nur zu einem Produkt verführen will, in der Summe aber fürs Konsumieren als solches wirbt, die täglich, sekündlich einen ökonomischen Phantomschmerz erzeugt.

Wenn man sich vor Augen führt, daß sowas ja für die eigene Leserschaft (sprich: Zielgruppe) geschrieben wird, dann passt es wieder halbwegs. Was das dann mit dem Claim der neuen neuen Claim der Zeit zu tun hat, weiß ich allerdings nicht.

In Shop gemeißelt

Leseliste zu Offline-Geschäften, komme gerade nicht dazu, etwas darüber zu schreiben. Statt eines ausufernden Kommentars hier also einfach die Links:

Ziegel & Mörtel klingt im Deutschen auch nicht besser als ❝stationärer Handel❞.