Ich bin Dein Vader, Lug, Trug und Bug.

„Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch selbst manchmal ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich das Kind wieder Internet-Videos gucken lasse. Na ja, zumindest wenn ich währenddessen wach bin. Oft schlafe ich auch. Ein ganz normaler Tag fängt bei uns im Moment nämlich so an, dass der Kleine um 5.35 Uhr neben meinem Bett steht und sagt: ‚Papa, nicht schlafen!‘ Mir geht dann durch den Kopf, dass es für einen Vierjährigen sicher das Beste wäre, wenn wir in sein Zimmer gehen und Raumschiffe aus Lego-Steinen und Eisenbahnnetze bauen, Schach spielen oder zusammen etwas lesen. Manchmal machen wir das auch. Manchmal bin ich dafür aber einfach zu müde. Dann benutze ich das Internet zur digitalen Selbstverteidigung. Eine halbe Stunde Handy gegen eine halbe Stunde mehr Schlaf, so lautet unser Deal.“

Zitiert aus: Digitale Familie | ZEITmagazin

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#rpTEN

Was auch immer die re:publica in ihrem Jubiläumsjahr angestellt haben mag (und irgendetwas ist selbstsicher an den eigenabartig motiviertesten Vorwürfen dran) – für die Entscheidung, den stinkenden Raclettestand vom Gelände zu verbannen, gebührt ihnen auch dann mein unendlicher Dank, obwohl ich gar nicht vor Ort war.

Vielleicht ändert sich das ja nächstes Jahr wieder. Bis dahin, käselose Grüße aus der Hauptstadt des Klüngels.

support your localhost. not.

Immer wieder Peak Apple, jedes Jahr auf’s Neue. Wie schlecht die Produkte aus Cupertino auch werden mögen, ich werde wohl allein aus dem Grund nie wechseln, weil dann meine Ausrede „kann kein Windows/Android“ nicht mehr funktionieren würde. Und Walled Garden hin oder her – die Vermeidung elterlichen IT-Supports hat nun einmal oberste Priorität.

Die Sprachpolizei informiert (1):

Eine Ironie, die nicht missverstanden werden kann, ist gar keine.

Du hast doch den Quell offen!

Mir geht Gunter Dueck ja schon seit Jahren komplett auf die Nerven. Seine berechnend verpeilt ummantelte Vortragsart, die sein – nein, nicht Besserwissertum, sondern sein – Allwissenheitsgehabe sympathischer wirken lassen soll. Noch ätzender finde ich wohl nur noch, wie es dieser vor Wirtschaftsfreundlichkeit strotzende Effizienzfanatiker dabei schafft, die Lacher und den Applaus vieler achsoalternativen Opensourcegesellschaftler in diesen konferenzüblichen Publika abzugreifen.

Insofern sehe ich mich zu einer Respektabringung genötigt dafür, daß Dueck innerhalb seiner jüngsten Auslassungen über Cargo-Kulte deutlich Position gegen das in sich für linksprogressiv haltenden Netzkreisen einiger Beliebtheit erfreuende bedingungslose Grundeinkommen bezogen hat. Auch wenn ich das in der Sache etwas anders sehe.

Heute in: „Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.“ (Folge 074)

Frage:

Antwort:

Nicht allzu verwunderlich, daß es für eine tatsächlich so auszusehen scheint, die bei ihren regelmäßigen Textbeiträgen für eine Kunstzeitschrift so gut wie kein anderes Thema als Instagram kennt.