Schmal & Rausch

Die Freunde von damals, alle wollten sie leben wie Bukowski. Wie »Der Mann mit der Ledertasche« von einem sinnlosen Job zum nächsten. Nur abhängen bei Musik, in Ruhe trinken können, ab und zu Frauengeschichten. Der von der Gesellschaft unverstandene, einsame Wolf. Nur eben ohne die ganze Schreiberei.

Ich bin Dein Vader, Lug, Trug und Bug.

„Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch selbst manchmal ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich das Kind wieder Internet-Videos gucken lasse. Na ja, zumindest wenn ich währenddessen wach bin. Oft schlafe ich auch. Ein ganz normaler Tag fängt bei uns im Moment nämlich so an, dass der Kleine um 5.35 Uhr neben meinem Bett steht und sagt: ‚Papa, nicht schlafen!‘ Mir geht dann durch den Kopf, dass es für einen Vierjährigen sicher das Beste wäre, wenn wir in sein Zimmer gehen und Raumschiffe aus Lego-Steinen und Eisenbahnnetze bauen, Schach spielen oder zusammen etwas lesen. Manchmal machen wir das auch. Manchmal bin ich dafür aber einfach zu müde. Dann benutze ich das Internet zur digitalen Selbstverteidigung. Eine halbe Stunde Handy gegen eine halbe Stunde mehr Schlaf, so lautet unser Deal.“

Zitiert aus: Digitale Familie | ZEITmagazin

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#rpTEN

Was auch immer die re:publica in ihrem Jubiläumsjahr angestellt haben mag (und irgendetwas ist selbstsicher an den eigenabartig motiviertesten Vorwürfen dran) – für die Entscheidung, den stinkenden Raclettestand vom Gelände zu verbannen, gebührt ihnen auch dann mein unendlicher Dank, obwohl ich gar nicht vor Ort war.

Vielleicht ändert sich das ja nächstes Jahr wieder. Bis dahin, käselose Grüße aus der Hauptstadt des Klüngels.