Quitter

Der @assbach hat mir diesen Link in die Timeline getwittert: Here’s why people actually delete social media. Alles irgendwie nachvollziehbar, was die Leute bei Mashable da so für Gründe anführen. Das tollste Zitat musste ich auch gleich als Reply zurückschicken.

Es gibt allerdings noch Argumente, die in dem Artikel unerwähnt bleiben:

  • So können sie besser ignorieren, was ihre „echten Freunde“ für homophobe, rassistische und misogyne Typen sind.
  • Sie können die klischeetriefenden Stockphotos aus den Previews der überall verlinkten Artikel nicht mehr ertragen.

Ich selbst bin nun schon seit mehr als anderthalb Jahren bei Instagram raus. Zuviel Werbung und das Ende der chronologischen Timeline waren damals die Gründe. Und bei Facebook spiele ich hin und wieder mit dem Gedanken, zumindest die App vom iPhone zu löschen. Bisher hat es allerdings nur mit dem Verschieben auf einen der hinteren Homescreens geklappt. In Verbindung mit dem Abstellen sämtlicher FB-Notifications reicht das aber eigentlich auch.

Schriftbild Bildsprache

Unicode hat also mal wieder entschieden. Hier meine Top10 der mit dem nächsten Update zu erwartenden, neuen Emojis.

Knapp außerhalb der Hitliste gelandet sind Frisbee und Lama. Einen Bagel hingegen braucht niemand. Wozu soll in einem belegten Brötchen das Loch gut sein? Außerdem haben Nazis Skinheads jetzt auch ein eigenes Emoji.

Und kann mir jemand die Farbdiskriminierung zwischen Superheld und Superschurke erklären?

Kevin Alleinzelmännchen beschützt mein Zuhause, wenn ich mal nicht da bin.

Wo ich doch gerade die Ausgabe #13 von DAS WETTER gelesen habe, kann ich doch ruhig mal auf den besten Text des Heftes verlinken: Wut und Glück: Alexander Osang über Berlin und die Berliner. Der erschien nämlich vor dem Wetter schon in der Berliner Zeitung, so richtig gedruckt. Wobei nur die URL den Hinweis auf die gute Überschrift „Aushaltbar, Alter“ gibt.

Im Text geht es dann nicht nur, aber auch um die Volksbühne und Dercon/Castorf. Ist ja schließlich schon vor ein paar Monaten entstanden.

„Magazin für Text und Musik“ lautet die Unterzeile der Zeitschrift. Von den Klängen kommt einiges aus Österreich, aber die meisten Texte über Musik habe ich nicht gelesen (Ausnahme: Interview mit Zugezogen Maskulin). Die Homepage zeigt das Wetter in Berlin an, könnt ich drauf wetten. Und so sieht es auch im Literaturteil des Magazins aus.

Die Drikkington Post empfiehlt die Fortsetzungen dieses Heftes uneingeschränkt.