Alle Artikel von “drikkes

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Han shot first person, der alte Player.

Ich würde ja gerne behaupten, untröstlich zu sein, weil unsere tollste Wasserpistole das Zeitliche gesegnet hat. (Hier bitte einen Gag über den Gewehrlauf der Dinge einfügen, am besten aus Plastik.)

broke pistol

Zuerst wollte ich eine Vorrichtung für mein iPhone basteln, die wohl eher eine Schrägdrunterrichtung hätte sein müssen. Aber ich hatte noch nicht einmal die Fingerfertigkeit Geduld, für ein Speedproject aus Draht, Pappe und Tesafilm in wenigen Minuten ein Gestell zusammenzustümpern.

Stattdessen habe ich lieber ein wenig, ohne mir die Finger schmutzig zu machen, mit iMovie herumgespielt.

Wenn ich die Halterung gebaut hätte, dann wäre die andere Hand wenigstens noch für das abgegriffene Hinterteil der Wasserpistole frei. Denn der Abzug macht immer noch Geräusche und läßt es ordentlich knattern.

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Mit etwas Abstand

Zum Thema Zur Erregungsrunde #hoodiejournalismus habe ich einmal ausgesetzt. Und dann hat mir gestern plötzlich irgendwas die Berufe-Barbies ins Hirn gewürfelt. Was soll ich sagen: Ich habe knallhart recherchiert und dabei festgestellt, daß weder die Computerexpertin, noch die Journalistin eine Kapuzenjacke kleiden. Laut Amazon (siehe Klick auf eines der beiden Bilder) werden beide Produkte übrigens oft zusammen gekauft.

Feststellung / Das Netz kreist auch 2014 immer noch viel zu sehr um sich selbst. There's a thin line between Reflexion und Narzissmus. Wie komme ich da nun auf Hans Moritz Walther Freiherr von Uslar-Gleichen?

Konsequenz // Hier also ein kleines Projekt: @98replies.

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Kauflandia

Zweischnatteriges Schwert: Der Kunde soll so heißen, weil er kundig ist, weil er sich auskennt. Und doch fühlt er sich meist verkannt. Der Kunde soll selbst am besten wissen, was er braucht. Was er verbrauchen möchte.

Edeka mag Lebensmittel lieben. Für die meisten Käufer liegen da lediglich Verbrauchsgüter in den Regalen. Da will man nicht Fan von sein; Brot muß einfach nur schmecken und braucht keine Facebook-Seite. Lego ist da eine Ausnahmemarke, nicht die Regel.

Der Wille zum Konsum

In dem Video hier redet Stan Lee darüber, wie Science und Fiction beim Schreiben seiner Stories zusammengehen. Marcus meint, er redet über Werbung. Und er hat recht.

Werbetexter schreiben meistens, eben wenn die Zielgruppe das Produkt nicht gerade kultisch verehrt wie Apple-Fanboys, an zwei Adressaten: 2.) potentielle Käufer, aber aller1.) das herstellende Unternehmen selbst. Denn da gibt es oft erhebliche Diskrepanzen in der Eigen- bzw. Außenwahrnehmung.

Die Produzenten einer Heizung können noch so stolz auf speziell die technischen Leistungsmerkmale ihrer Geräte sein. Den Kunden interessiert am Ende nur, daß seine Wohnung warm ist. Die Marke will sich in ihrer Kommunikation natürlich trotzdem irgendwie wiederfinden; wieviel Arbeit sie in das Produkt gesteckt haben etc. Das Ergebnis sieht dann leider oft so aus.

"People don't buy products, they buy solutions."

Das gilt selbstverständlich in erster Linie für B2C. Wobei man bei B2B dann eigentlich zusieht, ob man die Werbung je nach Lage eher als 1b) oder 2a) aufhängt.

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The Örgs Files

Brauche ich einen Aufhänger, um das hier zu posten? Die Änderungen bei Twitter kämen dafür wie gerufen. Ich will ja nicht jemand sein, der gleich den Weltuntergang herbeischreit, wenn sich Funktionalität und Design einer geliebten Webanwendung auch nur minimal weiterentwickeln, sehe das aber ähnlich wie @marcelweiss und @kosmar. Okay, und ich habe gerade erst ein paar Accounts wegen der Unsitte entfolgt, zu Links auf eigene Artikel immer ein Teaserbild mitposten zu müssen.

Aber was ich eigentlich sagen wollte:

Muß man sowas überhaupt posten? Vielleicht nicht. Aber sonst hätte ich diese Woche wohl fünf Euro in die Ironblogger-Kasse zahlen müssen.

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Tap, tap, tap.

Wegen umfassender Wartungsarbeiten an der Hohenzollernbrücke fährt mein morgendlicher Pendelzug nach Düsseldorf statt ab Hauptbahnhof ab dem Bahnhof Messe/Deutz. Ich bin mit diesem etwas nervigen Umweg natürlich nicht alleine, es betrifft viele. Und da nicht nur die Kölner, sondern auch Köln an sich gerne Sachen gemeinsam unternimmt, gesellt sich zur Wartung der Hohenzollernbrücke auch noch der Umbau der U-Bahn-Station Messe/Deutz.

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Darunter leidet unter anderem auch die Fußwegführung vom ICE-Gleis zur Haltestelle der Straßenbahn. Gekennzeichnet ist die baustellenbedingt geänderte Route durch gelbe, schuhsohlenähnliche Fußbodenaufkleber in der Station. Soweit ich sehen kann, lassen sich diese Floorsticker einzeln aufbringen. Und jetzt frage ich mich, was die KVB denkt, in was für einer kruden Mischung aus Trippelschrittchen und beidbeinigem Hinkegehopse sich ihre Passagiere so fortbewegen.

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