Deutsche wundern sich, wie wohl die Norfolk State University in #Charlottesville, Virginia abgekürzt wird.

Heute mal keine leichte Kost in der Mittagspause. Wobei ab 11m11s wirklich eine Triggerwarnung angesagt ist. Man sieht das Auto, wie aus Berichten bekannt, direkt und unvermittelt in die Menschenmenge rasen.

Wenn man sich das so angeschaut hat, dann greift das übliche Witz-Niveau des ansonsten sehr von mir geschätzten John Olivers auch nicht mehr.

Aber bevor ich überheblich klinge: Jetzt finde ich den Tweet über Deutsche gerade nicht, die „schon immer wußten, wie gewaltig rassistisch Amerika ist, aber hier zuhause den NSU gerne ausblenden“.

Note KW 32/17

Die regelmäßigen Linksammlungen Woche für Woche zu posten, habe ich seit einiger Zeit aufgegeben. Das schließt aber selbstverständlich nicht einzelne Zitate aus, wenn es denn etwas dazu zu kommentieren gibt. Deshalb möchte ich Euch den „Fauxpas Nr. 3“ nicht vorenthalten, auch wenn der Artikel auf STYLEBOOK schon mehr als ein paar Tage älter ist.

Zum Abschied aus Polen am Mittwochmorgen entschied sich Kate für ein blaues Spitzenkleid mit passendem Mantel ihrer britischen Lieblingsdesignerin Catherine Walker, das sie überraschenderweise auch trug als sie in Berlin landete. Es wundert kaum, dass das Outfit die Reise nicht ganz unbeschadet überstand. Als William und Kate auf Angela Merkel trafen, hielt ein Fotograf fest, was eigentlich nicht sein sollte: Der Mantel wies auf der Rückseite große, lange Knitterfalten auf, die Kates Stylistin eigentlich hätte problemlos mit einem Steamer oder einem Reisebügeleisen entfernen können.

Seit beim Stern das „Blaublüter-Bulletin“ seine Eigenständigkeit verloren hat und die einzelnen Berichte nun in der Rubrik „Lifestyle“ aufgehen und Bunte auch für Royals statt auf das geschriebene Wort und Photos lieber auf Video-Content setzt, wird meine Adelsneugier nur noch selten gestillt.

Wo holen sich denn moderne Monarchiefans heutzutage ihr tägliches Update Klatsch und Tratsch? Es muß doch noch anderes als GALA.de und den Twitter-Account von Catrin Bartenbachgeben.

Rettungsunfallschirm

Die Nachricht, daß ein chinesisches Regenschirm-Sharing-Startup binnen Wochen nahezu sämtlicher seiner 300.000 Schirme verlustig gegangen ist, hat ja schon vor einigen Wochen die Runde gemacht.

Ich wollte hier nur mal kurz festhalten, daß ich mich seit Jahren mit der Idee für ein ähnliches System rumschleppe. Nur, daß es werbefinanziert funktionieren würde. Der Regenschirmstoff wäre also gebrandet, die Schirme somit eine Art Giveaway. Ausleih-, okay: Mitnahme-Stationen an Bahnhöfen und großen Haltestellen. Irgendwann hätten die Leute wohl genug Werbeschirme zu Hause, daß sie vielleicht auch mal den einen oder anderen wieder in die – ebenfalls mit Werbung zugepflasterte – Station zurücklegen würden. Deren Stoff könnte man dann wieder mit neuen Kunden-Designs bedrucken. Und so weiter.

Genau durchgerechnet habe ich das natürlich nie. Und noch nicht einmal damit angefangen, einen Businessplan dafür zu schreiben. Und das werde ich wohl auch nicht.