friß und stirb

Das ist mittlerlangeweile wie viele Ewigkeiten her? Ich mußte auch nachschlagen: Supersize Me ist 2004 rausgekommen, vor ganzen zwölf Jahren.

War ja ein ziemlicher Erfolg damals. Und irgendwie auch seiner Zeit voraus? Jedenfalls hat der Film sicherlich zum Siegeszug des Gesundheitswahns der letzten Jahre beigetragen, dessen Auswüchsen man jetzt immer schwerer entkommen kann. Dazu gehören nicht nur gesetzliche Überregelungsansätze, sondern auch sowas:

Diese plumpe Nachahmung Aufdenzugaufspringerei ist zwar auch schon wieder anderthalb Jahre alt, mir allerdings aus irgendwelchen erfreulichen bzw. unerfindlichen Gründen bislang erspart geblieben. Ein Grund mehr, sie Euch jetzt ebenfalls aufs Auge zu drückerkolonisieren.

Notes 01/16

Don’t call it a Comeback. Ich nutze Instapaper immer noch intensiv, die beiden Sachen hier haben einfach gut zusammengepasst. Und viele eigene Worte wollte ich jetzt gar nicht darüber verlieren.

Gleich bei der ersten Ausstellung damals in Los Angeles hat das Hammer Museum eine große Arbeit von mir angekauft. Das finde ich an Kalifornien und auch an den Amerikanern so toll.

Das hat die Künstlerin Veronika Kellndorfer in einem Interview gesagt und ich habe es ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen. Aber wie die Monopol den Artikel dazu ernsthaft mit der Headline „Geld darf nicht Hauptfaktor werden“ versehen kann, ist mir trotzdem ein Rätsel. Kellndorfer kann es sich leisten, seit über 12 Jahren zwischen Deutschland und Los Angeles zu pendeln.

artsy

Coolness ist heute Mainstream, ich habe zum Beispiel gerade von einem coolen Kochblog aus Schleswig-Holstein gelesen.

Ach, NEON. Wobei sich der Artikel auf sueddeutsche.de ein bißchen so liest, als wären in München immer noch ein paar Journos sauer, daß ihre Buddies nach Hamburg abgezogen worden sind.